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31. Okt. 2026, 13:30 UTC

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Selenskyj widerspricht Trumps Ankündigung einer Energie-Waffenruhe mit Russland

Selenskyj widerspricht Trumps Ankündigung einer Energie-Waffenruhe mit Russland

Selenskyj widerspricht Trumps Ankündigung einer Energie-Waffenruhe und bestätigt weitere Angriffe auf russische Raffinerien; die EU verhängt neue Sanktionen.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, Russland und die Ukraine hätten sich auf eine Energie-Waffenruhe geeinigt, und rief beide Nationen dazu auf, Angriffe auf die Energie- und Treibstoffinfrastruktur einzustellen. Trump führte die steigenden globalen Dieselpreise auf den Konflikt zurück und drängte beide Seiten, die Vereinbarung nicht zu verletzen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellte die Ankündigung jedoch infrage und bestätigte, dass Kyjiw weiterhin russische Ölraffinerien ins Visier nehmen werde. Selenskyj erklärte, die Ukraine habe die Angriffe auf Raffinerien auf Wunsch Washingtons kurzzeitig für drei Tage ausgesetzt, erklärte jedoch "we are done", nachdem russische Angriffe auf ukrainische Energieanlagen andauerten. Er fügte hinzu, die Ukraine werde eine Waffenruhe nur einhalten, wenn Moskau sich strikt daran halte.

Unterdessen verhängte die Europäische Union neue Sanktionen gegen Moskau, und der Kreml lehnte Vorschläge für eine umfassendere vorübergehende Waffenruhe ab.

Quellen: HRT Vijesti, Index, Klix

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02
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Teheran meldet Angriffe zur See in der Straße von Hormus – USA spielen Bedrohung herunter

Teheran meldet Angriffe zur See in der Straße von Hormus – USA spielen Bedrohung herunter

Der Iran reklamiert Angriffe auf sechs Schiffe nahe der Straße von Hormus, darunter drei Öltanker und drei US-Marineeinheiten; die USA spielen die Bedrohung herunter.

Der Iran hat die Verantwortung für Angriffe auf sechs Schiffe in der Nähe der Straße von Hormus übernommen, darunter drei kommerzielle Öltanker und drei Einheiten der Marine der Vereinigten Staaten, sowie für den Abschuss von Raketen auf einen amerikanischen Flugzeugträger. Ein Feuer an Bord eines der betroffenen Tanker konnte Berichten zufolge unter Kontrolle gebracht werden.

Die Eskalation folgt auf das Scheitern eines im Juni ausgehandelten 14-Punkte-Waffenstillstands, der nach militärischen Aktionen der USA im Juli zusammenbrach. Während US-Präsident Donald Trump die Lage herunterspielte und erklärte, Teheran befinde sich in großen Schwierigkeiten und die lebenswichtige Wasserstraße bleibe offen, warnen amerikanische Geheimdienstbewertungen, dass sich die Islamische Revolutionsgarde ermutigt fühle und den Konflikt weiter verschärfen könnte.

Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica.

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USA klagen fünf mutmaßliche russische Agenten wegen Mord- und Sabotageplänen an

USA klagen fünf mutmaßliche russische Agenten wegen Mord- und Sabotageplänen an

US-Bundesstaatsanwälte klagen fünf mutmaßliche russische Agenten wegen eines globalen Sabotage- und Mordnetzwerks an; Dänemark meldet russische Sabotageangriffe auf Verteidigungsunternehmen.

Bundesstaatsanwälte der Vereinigten Staaten haben Anklagen gegen fünf mutmaßliche russische Geheimdienstmitarbeiter entsiegelt, denen vorgeworfen wird, ein globales Sabotage- und Mordnetzwerk zu betreiben, das Verbündete der Ukraine in Nordamerika und Europa ins Visier nimmt. Nach Angaben des Justizministeriums zahlten die Verdächtigen Personen oder versuchten, sie zu bezahlen, um Ziele auszuspähen und anzugreifen, die "aligned, or perceived to be aligned, with Ukraine" seien, darunter ein Angriff im Juni 2024 in Prag. Alle fünf Angeklagten befinden sich weiterhin auf der Flucht.

Gleichzeitig gab der dänische Nachrichten- und Sicherheitsdienst bekannt, dass russische staatliche Akteure Sabotageangriffe gegen dänische Verteidigungsunternehmen ausgeführt hätten, die die Ukraine mit militärischer Ausrüstung beliefern. Dänische Beamte bezeichneten diese Taten als direkte Eskalation in Moskaus Strategie der hybriden Kriegsführung. Internationale Behörden setzen ihre Ermittlungen zu den Aktivitäten des Netzwerks fort.

Quellen: BBC News, France24, OCCRP, Sweden Herald, The Guardian.

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04
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EU verlängert Russland-Sanktionen nach Einigung über Streichung zweier Oligarchen

EU verlängert Russland-Sanktionen nach Einigung über Streichung zweier Oligarchen

Die EU verlängert ihre Sanktionen gegen Russland und billigt ein neues Sanktionspaket, nachdem sie sich auf die Streichung zweier Oligarchen von der Liste geeinigt hat.

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben einen diplomatischen Stillstand überwunden und sich darauf verständigt, die Sanktionen gegen nahezu 3.000 russische Einzelpersonen und Organisationen zu verlängern, die die Invasion in der Ukraine unterstützen. Um eine einstimmige Zustimmung zu sichern und das Auslaufen bestehender Maßnahmen zu verhindern, vereinbarten Diplomaten, den Stahlmagnaten Alisher Usmanov und den Finanzier Mikhail Fridman auf Druck von Frankreich, der Slowakei und Luxemburg von der Sanktionsliste zu streichen.

Gleichzeitig billigten die in Luxemburg tagenden EU-Außenminister ein umfangreiches neues Sanktionspaket, das auf die Kriegswirtschaft Russlands abzielt. Die jüngsten Restriktionen zählen zu den bislang weitreichendsten Maßnahmen Brüssels und fallen in eine Zeit wachsender Unsicherheit über die künftige militärische und finanzielle Unterstützung der Vereinigten Staaten für Kyiv.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau.

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05
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Israel lehnt von den USA unterstützten Gaza-Friedensplan offiziell ab

Israel lehnt von den USA unterstützten Gaza-Friedensplan offiziell ab

Israels Ministerpräsident Netanyahu lehnt den von den USA unterstützten 15-Punkte-Gaza-Friedensplan offiziell ab und fordert die vollständige Entwaffnung der Hamas vor einem Truppenabzug.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat einen von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen 15-Punkte-Rahmen für den Frieden in Gaza förmlich abgelehnt und bekräftigt, dass israelische Truppen sich erst zurückziehen werden, wenn die Hamas vollständig entwaffnet ist. Bei einer Kabinettssitzung am Sonntag erklärte Netanyahu, Israel "will not carry out any withdrawal until Hamas is genuinely disarmed", und versprach, die Einsätze gegen Sicherheitsbedrohungen fortzusetzen. Die Erklärung verdeutlicht eine wachsende Divergenz zwischen Jerusalem und Washington über den Vorschlag, den die Hamas im vergangenen Monat befürwortet hatte. Unter US-Druck haben die israelischen Streitkräfte ihre größeren Offensivaktionen in Gaza jedoch weitgehend zurückgefahren. Die Ablehnung erfolgt, während Netanyahu die Forderungen seiner rechtsextremen Koalitionspartner gegen die Aufrechterhaltung wichtiger internationaler Unterstützung vor den für den 27. Oktober angesetzten israelischen Parlamentswahlen abwägt.

Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian, The Herald.

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