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30. Juli 2026, 00:00 UTC

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Selenskyj warnt vor russischem Nachtangriff angesichts Zunahme von Langstreckendrohnenangriffen

Selenskyj warnt vor russischem Nachtangriff angesichts Zunahme von Langstreckendrohnenangriffen

Ukrainischer Präsident Selenskyj warnt vor russischem Nachtangriff und bittet um Luftabwehrsysteme, während Ukraine F-16 verliert und massive Drohnenangriffe auf russische Infrastruktur startet.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte während Gesprächen mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk in Lublin vor einem unmittelbar bevorstehenden russischen Nachtangriff und appellierte an internationale Verbündete um zusätzliche Luftabwehrsysteme. Die Warnung erfolgt, nachdem die Ukraine Berichten zufolge einen F-16-Kampfjet bei jüngsten Militäroperationen verloren hat.

Gleichzeitig starteten ukrainische Streitkräfte umfangreiche Langstreckendrohnenangriffe auf die russische Infrastruktur, darunter Logistikzentren von Wildberries – die Schäden in Höhe von schätzungsweise 1,3 Milliarden US-Dollar verursachten – und ein Stahlwerk bei Moskau. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte, die Luftabwehr habe über 390 Drohnen abgefangen, ohne das beschädigte Objekt zu erwähnen.

Zudem behauptete Selenskyj, Moskau plane die Verlegung von 30.000 nordkoreanischen Soldaten in die Region Woronesch und neue ballistische Raketenwerfer aus Pjöngjang zu erwerben. Getrennt davon wies Frankreich einen russischen Propagandisten aus, und Moskau erließ einen Haftbefehl gegen den Gründer von Telegram.

Quellen: FAZ, Hartpunkt, ORF, Sweden Herald.

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02
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Ukraine greift russische Ölraffinerien nach Gesprächen zwischen Selenskyj und Trump in Washington an

Ukraine greift russische Ölraffinerien nach Gesprächen zwischen Selenskyj und Trump in Washington an

Ukraine greift russische Ölraffinerien an und führt Angriffe als Teil einer Kampagne zur Einschränkung der russischen Kriegsfähigkeiten durch, nach Gesprächen zwischen Selenskyj und Trump.

Ukrainische Streitkräfte haben nächtliche Angriffe auf zwei große russische Ölraffinerien durchgeführt, darunter Anlagen in der Region Rjasan, etwa 360 Kilometer von der Grenze entfernt, sowie auf militärische Logistikzentren.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Angriffe als Teil einer laufenden Kampagne, um Moskaus finanzielle und logistische Fähigkeiten zur Aufrechterhaltung seiner Kriegsanstrengungen einzuschränken. Die Militäroperationen fanden kurz nach Selenskyjs Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus statt, bei dem er um verbesserte Luftabwehrsysteme gegen russische Raketenangriffe bat. Trump charakterisierte sein Treffen mit Selenskyj als positiv, während der ukrainische Führer während seines Besuchs in Washington auch Gespräche mit US-Senatoren führte.

Quellen: HRT Vijesti, Tanjug, Vijesti

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03
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Sánchez ruft zu Klimapakt auf, während spanische Waldbrände weitreichende Störungen verursachen

Sánchez ruft zu Klimapakt auf, während spanische Waldbrände weitreichende Störungen verursachen

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez ruft angesichts verheerender Waldbrände zu einem nationalen Klimapakt auf. Die Brände verursachen weitreichende Störungen und zwingen Zehntausende zur Evakuierung.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat bei einem Besuch des unkontrollierten Waldbrandes in La Vall d'Uixó (Castellón) zu einem nationalen „Staatspakt gegen den Klimawandel“ aufgerufen. Während die Feuerwehr erste Fortschritte bei der Eindämmung der großen Brände in Ávila, Madrid und Toledo meldet, halten die schweren Zerstörungen an.

Die Infrastruktur in weiten Teilen Zentralspaniens ist massiv beeinträchtigt: Beschädigte Netze beeinträchtigen den Mobilfunk, die WLAN-Konnektivität und den Betrieb der lokalen Satellitenkommunikationseinrichtungen der NASA. Die Notunterkünfte sind stark überlastet; allein die Nationale Polizeiakademie in Ávila beherbergte über 1.500 Evakuierte, während die Gesamtzahl der Vertriebenen in vier Provinzen auf knapp 90.000 Menschen steigt. Einsatzkräfte beschreiben die Lage als überwältigend, während einheitliche Führungsstrukturen versuchen, ein Zusammenwachsen der Brandfronten zu verhindern.

Quellen: El Mundo, La Vanguardia

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04
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US-Aktienmärkte fallen, nachdem Fed die Leitzinsen unverändert lässt

US-Aktienmärkte fallen, nachdem Fed die Leitzinsen unverändert lässt

US-Aktienmärkte fallen, nachdem Fed die Leitzinsen unverändert lässt. Dow Jones verliert 2,2 Prozent.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins zum fünften Mal in Folge bei 3,5 bis 3,75 Prozent belassen. Die Entscheidung des Federal Open Market Committee fiel mit 9 zu 3 Stimmen, wobei drei Befürworter einer sofortigen Anhebung um einen Viertelprozentpunkt aufgrund anhaltender Inflationsrisiken plädierten.

Fed-Vorsitzender Kevin Warsh bekräftigte das Bekenntnis der Zentralbank zu ihrem Inflationsziel von zwei Prozent und deutete an, dass eine weitere geldpolitische Straffung beim kommenden Treffen im September möglich sei, wenn neue Konjunkturprognosen vorlägen. Warsh merkte an, dass eine Zinserhöhung „could well be part of that solution“, vermied jedoch eine explizite Festlegung auf eine künftige Anhebung.

Nach der Ankündigung schlossen die wichtigsten Wall-Street-Indizes deutlich tiefer. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 2,2 Prozent und verzeichnete damit den größten Tagesverlust seit April letzten Jahres, während der Nasdaq Composite um 1,7 Prozent und der S&P 500 um 1,5 Prozent nachgaben.

Quellen: Bloomberg, DR, FAZ, Sweden Herald.

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05
US-Notenbank hält Zinsen stabil trotz Inflationsrisiken und politischem Druck

US-Notenbank hält Zinsen stabil trotz Inflationsrisiken und politischem Druck

Die US-Notenbank hält die Zinsen stabil und widersetzt sich Inflationsrisiken und politischem Druck von Präsident Trump.

Die US-Notenbank hat beschlossen, die Zinsen unverändert zu lassen, und damit gegensätzlichen Druck von steigender Inflation und Forderungen von Präsident Donald Trump widerstanden.

Bei ihrer zweiten geldpolitischen Entscheidung seit der Übernahme der Führung der Zentralbank durch Kevin Warsh entschieden sich die Beamten gegen die Einleitung der ersten Zinserhöhung seit drei Jahren. Die politischen Entscheidungsträger sahen sich eskalierenden inflationären Gegenwinden gegenüber, die mit Ausgaben im Bereich der künstlichen Intelligenz, neu eingeführten Zöllen und der breiteren geopolitischen Instabilität im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt im Iran verbunden waren.

Trotz externer politischer Forderungen und anhaltender wirtschaftlicher Volatilität entschied sich die Zentralbank dafür, ihre derzeitige Haltung beizubehalten, um Preisdruck zu bewältigen und gleichzeitig Stabilität zu unterstützen.

Quellen: La Vanguardia

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