
Selenskyj behauptet, Russland plane 30.000 nordkoreanische Soldaten zu rekrutieren
Der ukrainische Präsident Selenskyj behauptet, Russland wolle 30.000 nordkoreanische Soldaten rekrutieren und mit ballistischen Raketenwerfern ausrüsten. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Angriffe mit zahlreichen Todesopfern.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat behauptet, dass Russland beabsichtigt, 30.000 nordkoreanische Militärangehörige zur Unterstützung seines Krieges zu rekrutieren. In seiner abendlichen Ansprache erklärte Selenskyj, dass russische Streitkräfte seit Juni damit beschäftigt seien, nordkoreanische Soldaten in der Region Woronesch zu stationieren. Er fügte hinzu, dass Pjöngjang Moskau auch mit neuen ballistischen Raketenwerfern versorgen werde.
Die Behauptungen fallen mit anhaltenden gegenseitigen Angriffen in der Region zusammen, die in den letzten Tagen mindestens 20 Todesopfer gefordert haben. Ukrainische Streitkräfte haben kürzlich eine Ölraffinerie tief in sibirischem Gebiet angegriffen, während russische Angriffe auf Saporischschja und andere Frontgebiete zielten. Unterdessen verhafteten die ukrainischen Behörden den Hauptorganisator einer Verteidigungsveranstaltung in Kiew nach einem russischen Raketenangriff, bei dem zehn Menschen getötet wurden. Selenskyj warnte die Bürger anschließend, sich innerhalb von 48 Stunden auf weitere russische Raketenangriffe vorzubereiten.
Quellen: ORF, Tagesschau


