
Schwerer Kampf in der Ostukraine bei widersprüchlichen Angaben zur Frontlinie
Ukrainische Streitkräfte melden täglich 220 bis über 250 Gefechte an der Ost- und Südfront, während Russland Angriffe auf Lyman, Pokrowsk und Kostjantyniwka verstärkt und widersprüchliche Angaben zur territorialen Kontrolle bestehen.
Ukrainische Streitkräfte haben anhaltende Kämpfe hoher Intensität gemeldet, mit täglich zwischen 220 und über 250 Gefechten an der Ost- und Südfront. Russische Truppen starteten mehrere Angriffe auf die Sektoren Lyman, Pokrowsk und Kostjantyniwka, um die ukrainischen Verteidigungslinien zu durchbrechen.
Gleichzeitig führten ukrainische Infanterieeinheiten lokale Operationen nördlich von Kupjansk am rechten Ufer des Oskil durch und setzten elektronische Kriegsführung ein, um feindliche Drohnenfähigkeiten zu stören. Unabhängige Berichte deuteten zudem auf mögliche ukrainische Geländegewinne von bis zu 200 Quadratkilometern bei Lyman hin.
Allerdings bestehen weiterhin widersprüchliche Angaben zur territorialen Kontrolle insgesamt. Das russische Verteidigungsministerium beanspruchte jüngste Fortschritte in der Region Sumy und bestritt ausdrücklich jeglichen ukrainischen Fortschritt in Saporischschja, im Gegensatz zu Berichten über ukrainische Gegenangriffe. Unterdessen wurden Munitionsdepots in der Region Kyjiw im Zuge anhaltender Langstreckenangriffe ins Visier genommen.
Quellen: NV, Радіо Свобода, The Insider, Українська правда



