
Schwere Gefechte an der Ostfront der Ukraine halten an – widersprüchliche Angaben
Der ukrainische Generalstab meldet über 250 Gefechte an einem Tag; russische Angriffe konzentrieren sich auf Pokrowsk, Lyman und Kostjantyniwka. Drohnenangriffe fordern zivile Opfer.
Die Kampfhandlungen entlang der Ostfront der Ukraine bleiben intensiv. Der ukrainische Generalstab meldet mehr als 250 Gefechte an einem einzigen Tag. Die russischen Hauptangriffe richten sich weiterhin auf die Richtungen Pokrowsk, Lyman und Kostjantyniwka, wo die Verteidiger nach eigenen Angaben Dutzende Offensivmanöver abwehren konnten.
Gleichzeitig zeichnen sich taktische Verschiebungen bei Kupjansk ab, wo ukrainische Kräfte nach Maßnahmen zur Drohnenabwehr mittels elektronischer Kampfführung Infanterieoperationen entlang des Oskil-Flusses durchführten. Die Angaben zu territorialen Veränderungen bleiben jedoch widersprüchlich: Das russische Verteidigungsministerium beanspruchte Geländegewinne an der Achse Sumy, während der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow die gemeldeten ukrainischen Geländegewinne in Saporischschja bestritt.
Abseits der Front trafen russische Drohnenangriffe zivile Ziele in der gesamten Ukraine. Bei nächtlichen Angriffen mit mehr als 130 unbemannten Luftfahrzeugen gab es Todesopfer in der Oblast Kyjiw, wo eine Mutter und ihre zwei Kinder getötet wurden, sowie in der Oblast Cherson, wo eine Drohne ein Kloster traf und einen Priester tötete.
Quellen: NV, Point, Radio Svoboda, The Insider, Ukrainska Pravda.


