
Russischer Raketeneinfall in Polen verschärft Sicherheitsbedenken an der NATO-Grenze
Ein russischer Marschflugkörper drang in den polnischen Luftraum ein und verschärfte die Sicherheitsbedenken an der NATO-Grenze. Kiew drängt auf Produktion von Patriot-Raketen.
Nach massiven russischen Luftangriffen auf die Ukraine, bei denen mindestens acht Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden, hat sich die internationale Aufmerksamkeit auf die östliche Flanke der NATO und die Verteidigungsfähigkeit Kiews verstärkt. Bei dem nächtlichen Angriff mit Dutzenden Raketen und Hunderten Drohnen durchquerte ein russischer Marschflugkörper innerhalb von sechs Minuten 100 Kilometer polnischen Luftraum, bevor er in einem östlichen Feld explodierte. Die Detonation verursachte einen zehn Meter breiten Krater und veranlasste Polen dazu, Kampfflugzeuge aufsteigen zu lassen.
Als Reaktion auf die anhaltenden Luftangriffe auf Städte wie Kiew, Lemberg und Krywyj Rih drängen ukrainische Beamte darauf, amerikanische Patriot-Abfangraketen im Inland zu produzieren. US-Präsident Donald Trump zögert jedoch, die erforderlichen Fertigungslizenzen zu erteilen. Unterdessen führten ukrainische Streitkräfte Vergeltungsschläge gegen russische Munitionsdepots durch, während Präsident Wolodymyr Selenskyj behauptete, Moskau habe bei dem jüngsten Angriff nordkoreanische Raketen eingesetzt.
Quellen: FAZ, ORF.



