
Österreich steht zu Schuljahresbeginn unter akademischem Druck und hohen Sitzenbleiberquoten
Zu Schuljahresbeginn in Österreich: wachsender akademischer Druck, hohe Sitzenbleiberquoten und ein Drittel der Volksschulkinder in Nachhilfe.
Zum Beginn des neuen Schuljahres in ganz Österreich richtet sich die Aufmerksamkeit auf den wachsenden akademischen Druck und systemische Schwierigkeiten im nationalen Bildungssystem. Laut aktuellen PISA-Daten haben 18 Prozent der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Österreich eine Klasse wiederholt; in sozioökonomisch benachteiligten Schulen steigt dieser Anteil auf 36 Prozent – beide Werte liegen deutlich über dem OECD-Durchschnitt von knapp 11 Prozent.
In den Volksschulen führen intensive Leistungserwartungen dazu, dass ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler auf private Nachhilfeangebote zurückgreift. Als Reaktion auf diese wachsenden Herausforderungen führen die Bildungsbehörden Maßnahmen wie das Förderprogramm "Chancenbonus" für unterfinanzierte Schulen ein, begleitet von laufenden politischen Debatten über mögliche Kopftuchbeschränkungen und administrative Anpassungen.
Quellen: Der Standard, ORF, Profil
