
Opferzahlen steigen nach Drohnenangriffen auf russische Regionen und Kiew
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Regionen und russischen Angriffen auf Kiew steigen die Opferzahlen. Mehrere Tote und Verletzte, Schäden an Infrastruktur, Fortschritte an der Front und neue belarussische Brigade.
Grenzüberschreitende Angriffe und Gefechte an der Front eskalierten, als ukrainische Drohnenangriffe in mehreren russischen Regionen zahlreiche Todesopfer und Schäden an der Infrastruktur verursachten. In der Oblast Moskau bestätigten regionale Behörden fünf Tote und zehn Verletzte nach Angriffen auf lokale Gewerbeinfrastruktur.
In der Oblast Leningrad fingen Luftabwehrsysteme 17 Drohnen in der Nähe von Krasny Bor ab, allerdings lösten herabfallende Trümmer einen Brand in einem E-Commerce-Lager von Wildberries aus, bei dem ein Arbeiter verletzt wurde. Weiter südlich in der Region Krasnodar wurden sieben Menschen getötet, darunter drei Kinder, und etwa 40 verletzt, nachdem eine Drohne auf einen überfüllten Strand in Archipo-Ossipowka gestürzt war.
Unterdessen trafen russische Angriffe Kiew, wobei neun Menschen starben und 33 verletzt wurden. An der Front meldeten russische Streitkräfte taktische Fortschritte in der Nähe von Artelne in der Region Charkiw, während ukrainische Truppen in Richtung Uspeniwka vorrückten. Zudem kündigte Belarus die Aufstellung einer neuen Luftsturmbrigade entlang seiner Südgrenze zur Ukraine an.
Quellen: France24, Mediazona, Point, Радіо Свобода, The Insider



