
Opferzahl nach Angriffen auf Kiew steigt, während nordkoreanische Raketeneinheit nach Russland verlegt wird
Bei russischen Angriffen auf Kiew steigt die Zahl der Todesopfer auf bis zu 17. Ukrainische Geheimdienste melden die Verlegung einer nordkoreanischen Raketeneinheit nach Russland.
Die Zahl der Todesopfer durch nächtliche russische Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew und die umliegende Region ist nach Angaben lokaler Behörden auf 15 bis 17 Menschen gestiegen, über 40 weitere wurden verletzt. Rettungskräfte bekämpften mehrere Brände in der Hauptstadt und den Außenbezirken, darunter beschädigte Lagerhäuser und Logistikfahrzeuge im Bezirk Bucha.
Gleichzeitig berichtete der ukrainische Geheimdienst, dass russische Streitkräfte eine nordkoreanische Raketeneinheit in der Region Woronesch stationieren. Die Abteilung soll bis zu sechs mobile Abschussvorrichtungen und etwa 120 ballistische Raketen umfassen, von denen Dutzende bereits eingetroffen sein sollen.
An der Frontlinie lieferten sich ukrainische Streitkräfte Gefechte mit russischen Truppen, die in Kupjansk verschanzt sind, und nahmen Soldaten in der Nähe von Oleksijewo-Druschkiwka gefangen. In Moskau kündigte der russische Präsident Wladimir Putin bevorstehende Führungswechsel innerhalb der Streitkräfte und des Verteidigungsministeriums an.
Quellen: Mediazona, Point, The Insider, Радіо Свобода, Українська правда.

