
Norwegische Märkte legen dank Ölpreisanstieg zu, während Wall Street nachgibt
Norwegische Märkte legen dank Ölpreisanstieg zu, während Wall Street nachgibt. Staatsfonds erzielt Rekordrendite.
Die Rohölpreise stiegen kräftig auf fast 90 Dollar pro Barrel, da die Verhandlungen zwischen dem Iran und Oman über die Straße von Hormus weiterhin ungelöst blieben. Der Anstieg beflügelte die Energieaktien an der Osloer Börse, wobei große Produzenten wie Equinor, Aker BP und Vår Energi zusammen mit Schifffahrts- und Verteidigungswerten zulegten.
Gleichzeitig meldete Norges Bank Investment Management, dass der norwegische Staatsfonds im ersten Halbjahr 2026 eine Rekordrendite von 1.753 Milliarden Kronen erzielte, was einem Gewinn von 9,4 Prozent entspricht.
Im Gegensatz dazu eröffneten die wichtigsten US-Aktienindizes nach zuvor erreichten Rekordhöhen schwächer. Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq Composite verzeichneten alle moderate Rückgänge, da die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 4,7 Prozent stieg und die Marktvolatilität zunahm.
Quellen: Dagens Næringsliv, E24, Finansavisen, NRK, VG

