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Niederländische Strompreise steigen, während UN vor klimabedingten Nahrungsmittelknappheiten warnt
Niederländische Strompreise steigen auf 150-200 Euro pro MWh, UN warnt vor 50 Millionen zusätzlich hungernden Menschen bis 2027, und niederländisches Textilgesetz wird kritisiert.
Die Großhandelsstrompreise in den Niederlanden sind auf 150 bis 200 Euro pro Megawattstunde gestiegen, gegenüber etwa 80 Euro im Vormonat, nachdem es aufgrund von Dürre zu Kühlwasserknappheit in Kraftwerken in Osteuropa kam. Der Preisanstieg betrifft vor allem Verbraucher mit dynamischen Energietarifen.
Gleichzeitig warnte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, dass Klimastörungen im Zusammenhang mit El Niño, darunter schwere Dürren und Überschwemmungen, bis Ende 2027 zusätzlich 50 Millionen Menschen in schwere Ernährungsunsicherheit treiben könnten.
In der Umweltpolitik steht niederländische Gesetzgebung, die Bekleidungshersteller für Textilabfälle zur Verantwortung ziehen soll, unter Beobachtung. Berichten zufolge erfüllen Unternehmen ihre gesetzlichen Verpflichtungen, indem sie minimale Verwaltungsgebühren pro Kleidungsstück zahlen, anstatt fortschrittliche Kreislauf-Recyclingpraktiken zu fördern.
Quellen: NOS (Nederlandse Omroep Stichting), NRC, NU



