
Neun Tote bei russischem Raketenangriff auf Kiew
Russischer Raketenangriff auf Kiew: Mindestens neun Tote, darunter vier Kinder, und viele Verletzte bei nächtlichem Beschuss.
Bei nächtlichen russischen Raketenangriffen mit ballistischen Raketen auf Kiew sind nach Angaben der Stadtverwaltung vom Samstag mindestens neun Menschen getötet worden, darunter vier Kinder. Bis zu 29 weitere Personen wurden verletzt.
Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte, der Beschuss habe gegen 1:33 Uhr begonnen und in mindestens fünf Stadtbezirken Brände und Schäden an Gebäuden verursacht. Augenzeugen berichteten von mehr als zehn aufeinanderfolgenden Explosionen. Im Stadtbezirk Solomjanskyi stürzten Trümmer auf ein mehrstöckiges Wohnhaus und verschütteten mehrere Bewohner. Rettungskräfte brachten mindestens 17 Menschen ins Krankenhaus.
Die ukrainischen Behörden betonten erneut, dass die Luftverteidigungssysteme vor großen Herausforderungen bei der Abwehr ballistischer Raketen stünden. Das litauische Außenministerium bestätigte separat, dass seine Botschaft in Kiew Gebäudeschäden erlitten habe, jedoch niemand verletzt worden sei.
Quellen: Aftenposten, NOS (Nederlandse Omroep Stichting), NRK


