
Navi Pillay erhält Friedensnobelpreis 2026 für ihr humanitäres Vermächtnis
Die ehemalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, erhält den Friedensnobelpreis 2026 für ihre Verdienste um das Völkerrecht und die Menschenrechte.
Die ehemalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, wurde mit dem Friedensnobelpreis 2026 für ihre Beiträge zum Völkerrecht und zu den Menschenrechten ausgezeichnet. Die 85-jährige südafrikanische Juristin, die zuvor als Richterin am Internationalen Strafgerichtshof tätig war, wurde vom Norwegischen Nobelkomitee dafür geehrt, dass sie dazu beigetragen hat, eine "more comprehensive global legal order" aufzubauen.
Bei der Bekanntgabe der Auszeichnung betonte der Vorsitzende des Komitees, Jørgen Watne Frydnes, Pillays zentrale Rolle bei der Verfolgung von Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit und wies darauf hin, dass internationale Institutionen derzeit starkem Druck ausgesetzt sind. Pillay zeigte sich von der Bekanntgabe überrascht und nannte die Auszeichnung "the greatest honor" ihres Lebens; sie widmete den Preis den Überlebenden internationaler Verbrechen und den Verteidigern globaler Gerechtigkeit.
Quellen: BBC News, Cyprus Mail, Sweden Herald, The Guardian, United Nations News.


