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2. Aug. 2026, 03:00 UTC

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01
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Nächtliche russische Raketenangriffe töten neun in Kiew

Nächtliche russische Raketenangriffe töten neun in Kiew

Nächtliche russische Raketenangriffe auf Kiew fordern mindestens neun Todesopfer, darunter vier Kinder. Auch die litauische Botschaft wurde beschädigt.

Bei nächtlichen russischen Ballistikraketenangriffen auf Kiew wurden nach Angaben lokaler Behörden und Rettungsdienste mindestens neun Menschen getötet, darunter vier Kinder, und bis zu 29 weitere verletzt.

Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete, der Beschuss habe am Samstag um 1:33 Uhr begonnen und Brände sowie strukturelle Schäden in mindestens fünf Stadtbezirken ausgelöst. Augenzeugen berichteten von mehr als zehn aufeinanderfolgenden Explosionen. Im Bezirk Solomjanskyi wurde ein mehrstöckiges Wohngebäude durch herabfallende Trümmer getroffen, wodurch mehrere Bewohner eingeschlossen wurden, bevor Rettungskräfte eingriffen. Mindestens 17 Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

Die ukrainischen Behörden betonten, dass die Luftabwehrsysteme große Schwierigkeiten haben, ballistische Raketen abzufangen. Das litauische Außenministerium bestätigte, dass seine Botschaft in Kiew bei den Angriffen strukturellen Schaden erlitt, jedoch keine Mitarbeiter zu Schaden kamen.

Quellen: Aftenposten, NOS (Nederlandse Omroep Stichting), NRK

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02
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Macron beruft Krisensitzung wegen Waldbränden bei Bordeaux ein

Macron beruft Krisensitzung wegen Waldbränden bei Bordeaux ein

Frankreichs Präsident Macron hat eine Krisensitzung einberufen, während schwere Waldbrände nahe Bordeaux und in Südwesteuropa wüten. Bis zu 325.000 Menschen wurden evakuiert.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine Krisensitzung einberufen, während schwere Waldbrände weiterhin nahe Bordeaux und in ganz Südwesteuropa wüten. Ungünstige Wetterbedingungen, darunter extreme Hitze und starke Winde, erschweren die Löscharbeiten weiterhin. Die Angaben zum Ausmaß der Vertreibung variieren: Die Schätzungen der evakuierten Einwohner reichen von 250.000 bis über 325.000 in Frankreich und Spanien.

Im französischen Département Gironde haben die Flammen mehr als 42.000 Hektar vernichtet, was großflächige Evakuierungen erzwang und regionale Bahnlinien zum Erliegen brachte. Feuerwehrbeamte berichteten von einer "unprecedented pyrocumulonimbus cloud", die schwere lokale Wettergefahren verursache, während die Behörden in der Region Var nach mehreren gleichzeitigen Brandausbrüchen Ermittlungen wegen mutmaßlicher Brandstiftung einleiteten. Zwei Feuerwehrleute sind während der Löscharbeiten im Dienst gestorben.

Quellen: BBC News, Der Standard, France24, Helsingin Sanomat, Le Figaro

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03
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Ungarn schaltet Atomkraftwerk Paks wegen niedriger Donau-Wasserstände vollständig ab

Ungarn schaltet Atomkraftwerk Paks wegen niedriger Donau-Wasserstände vollständig ab

Wegen Hitzewelle und niedriger Donau-Wasserstände stellt Ungarn das Atomkraftwerk Paks vollständig ab. Weitere Nachrichten: Selenskyj, Trump, Explosion in Moskau und Lawinenunglück am Broad Peak.

Ungarn fährt sein Atomkraftwerk Paks zum ersten Mal seit 44 Jahren vollständig herunter, da eine schwere Hitzewelle und Dürre den Wasserstand der Donau gesenkt haben und die Kühlung nicht mehr ausreicht.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte unterdessen, eine nordkoreanische Rakete habe nahe Krywyj Rih eine Familie getötet. Zudem wurden die vorübergehenden Schutzregeln der Europäischen Union für Ukrainer aktualisiert.

In der Weltpolitik zeigen Medienberichte, dass US-Präsident Donald Trump Änderungen an den geplanten Russland-Sanktionen verlangt, während er nahezu täglich Kontakt zu der wichtigen Spendensammlerin Meredith O'Rourke wegen Unternehmensspenden hält.

Andernorts ermittelt die Polizei weiterhin zu einer abendlichen Explosion in der Nähe eines Moskauer Cafés, bei der drei Menschen getötet und 15 verletzt wurden.

In Pakistan sind der bekannte Bergsteiger Nirmal Purja und sein Expeditionsteam bei einer Lawine am Broad Peak ums Leben gekommen.

Quellen: Iltalehti.

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04
Britische U-Boot-Kommandeure erhalten aktualisierte Krisenanweisungen

Britische U-Boot-Kommandeure erhalten aktualisierte Krisenanweisungen

Die neue britische Führung hat die Letters of Last Resort für U-Boot-Kommandeure aktualisiert. Unterdessen mehren sich Infrastrukturrisiken in Europa, etwa am Atomkraftwerk Saporischschja.

Die neu ernannte britische Führung hat den Kommandeuren der vier mit Atomwaffen bestückten U-Boote der Royal Navy aktualisierte handschriftliche Anweisungen erteilt, die als Letters of Last Resort bekannt sind. In den versiegelten Direktiven wird festgelegt, welche Maßnahmen die Kapitäne im Falle eines verheerenden Angriffs ergreifen müssen, der die britische Regierung zerstören würde.

Unterdessen bestehen Sicherheitsherausforderungen in Osteuropa fort. Berichten zufolge kam es infolge militärischer Aktionen zu Stromausfällen im Kernkraftwerk Saporischschja, während eine mit Litauen assoziierte Einrichtung bei russischen Angriffen beschädigt wurde. Zudem haben sich ehemalige ukrainische Regierungsvertreter öffentlich zu den jüngsten Entlassungen in der Verteidigungsführung in Kiew geäußert. Insgesamt verdeutlichen diese Entwicklungen eine erhöhte strategische Einsatzbereitschaft und wachsende Infrastrukturrisiken in Europa.

Quelle: Iltalehti

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05
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13 Tote bei Absturz von Touristenflugzeug nahe den Nazca-Linien in Peru

13 Tote bei Absturz von Touristenflugzeug nahe den Nazca-Linien in Peru

Bei einem Flugzeugabsturz nahe den Nazca-Linien in Peru sind 13 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sind sieben Italiener, zwei Deutsche und zwei Spanier.

Ein Rundflugzeug mit europäischen Touristen ist am Samstag nahe der historischen archäologischen Stätte der Nazca-Linien in Peru abgestürzt, wobei alle 13 Menschen an Bord ums Leben kamen. Das peruanische Außenhandels- und Tourismusministerium bestätigte die Todesfälle, darunter zwei einheimische Besatzungsmitglieder und elf ausländische Passagiere.

Die Maschine vom Typ Cessna Caravan C-208, die von der Chartergesellschaft Aerodiana betrieben wurde, war vom Flughafen Pisco zu einem Rundflug über das UNESCO-Weltkulturerbe gestartet, das etwa 400 Kilometer südlich von Lima liegt. Nach Angaben europäischer Medien handelt es sich bei den getöteten Touristen um sieben Italiener, zwei Deutsche und zwei Spanier. Ein Video, das kurz vor dem Aufprall aufgenommen wurde, zeigt offenbar, wie die Maschine in großer Höhe die Kontrolle verliert.

Die peruanischen Luftfahrtbehörden haben eine Untersuchung der Absturzursache eingeleitet.

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