Macron und Trump präsentieren bei UN-Generalversammlung gegensätzliche außenpolitische Visionen
Macron und Trump vertreten bei der UN-Generalversammlung gegensätzliche außenpolitische Visionen; Macron kritisiert Gaza-Diplomatie, Trump verteidigt unilateralen Kurs.
Der französische Präsident Emmanuel Macron und der US-Präsident Donald Trump haben in ihren Reden vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen scharf gegensätzliche diplomatische Visionen vertreten. Macron verurteilte die internationalen diplomatischen Bemühungen um Gaza als "shameful spectacle" und kritisierte das israelische Vorgehen im Westjordanland. Stunden später verteidigte Trump seinen unilateralen Ansatz und erklärte: "While others talk, I act." Trump warnte den Iran mit schweren Drohungen, sagte den Zusammenbruch der kubanischen Regierung voraus und hob den Zugang zu venezolanischem Öl hervor. Darüber hinaus wandte sich die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez am Rande der Versammlung an den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, um ein bilaterales Treffen zu erbitten.
Quellen: Canarias7, El Mundo, La Vanguardia.


