
Libanon-Angriffe und israelische Hardliner-Position erschweren regionale Diplomatie
Bei israelischen Luftangriffen im Süden des Libanon wurden mindestens neun Menschen getötet, während die israelische Regierung eine harte Haltung in Gaza beibehält und diplomatische Bemühungen ins Stocken geraten.
Bei israelischen Luftangriffen im Süden des Libanon wurden mindestens neun Menschen getötet – die tödlichste Eskalation seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im Juni. Die Angriffe fielen mit diplomatischen Streitigkeiten zusammen, nachdem libanesische Beamte bestritten hatten, mit Israel eine Einigung über eine Liste ausländischer Nationen zur Überprüfung der Entwaffnung der Hisbollah im Rahmen der von den USA vermittelten Gespräche erzielt zu haben.
In Gaza blieben die diplomatischen Aussichten nach der Ablehnung einer von den USA unterstützten Friedensinitiative durch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu blockiert. Netanjahu bestand auf der vollständigen Entwaffnung der Hamas vor jedem militärischen Abzug und bekräftigte seinen Widerstand gegen eine palästinensische Staatlichkeit. Die innenpolitische Hardliner-Position verhärtete sich weiter, als der Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, zu Dutzenden nächtlichen Tötungen in Gaza aufrief und den Bau einer Hinrichtungsstätte für wegen Terrorismus verurteilte Personen bestätigte.
Quellen: Adevărul, Digi24, Flux24, HotNews, Ziarul de Gardă


