
Kyjiw koordiniert Vorbereitungen auf den Winter – Kritiker bemängeln Lücken bei der Einsatzbereitschaft
Kyjiw und die ukrainische Zentralregierung koordinieren Notmaßnahmen für den Winter, während Kritiker Verzögerungen bei der Beschaffung und Lücken bei der Einsatzbereitschaft bemängeln.
Die Stadtverwaltung von Kyjiw und die ukrainischen Zentralbehörden koordinieren Notmaßnahmen, um die Hauptstadt auf mögliche winterliche Stromausfälle vorzubereiten, die durch intensivierte russische Raketenangriffe verursacht werden könnten. Vertreter der nationalen Behörden kündigten gemeinsame Anstrengungen an, um Schutzunterkünfte an kritischen Energieanlagen zu errichten und Evakuierungspläne für Einwohner mit eingeschränkter Mobilität zu organisieren. Die Stadtverwaltung rief die Bürger unterdessen dazu auf, Lebensmittel, Wasser und Notstromgeräte zu bevorraten.
Kritiker und ehemalige Amtsträger äußerten jedoch ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Verteidigungsbereitschaft der Stadt. Der frühere Leiter der Wiederaufbauagentur, Serhiy Sukhomlyn, warnte, die Vorbereitungen stützten sich faktisch auf "a warm winter and the inaccuracy of Russian strikes." Analysten verwiesen zudem auf erhebliche Verzögerungen bei der Beschaffung wichtiger kommunaler Notstromsysteme und schätzten, dass einige davon möglicherweise erst Anfang 2027 betriebsbereit sein werden.
Quellen: Liga net, NV, Радіо Свобода, Українська правда.

