Kreml nimmt Norwegen ins Visier, während hybride Bedrohungen in Nordeuropa eskalieren
Der Kreml beschuldigt Norwegen nach NATO-Manövern und einem beschlagnahmten Schiff, während Berichte über hybride Operationen in Nordeuropa zunehmen.
Die Spannungen zwischen Moskau und den nordeuropäischen Staaten nehmen zu, nachdem die Kreml-Führung Norwegen auf höchster Ebene beschuldigt hat und Berichte über hybride Operationen zunehmen. Die russische Führung, darunter Wladimir Putin, bezeichnete die norwegische Politik nach NATO-Manövern und der Beschlagnahme eines Schiffes als "state terrorism". Gleichzeitig enthüllten Geheimdienstberichte russische Trainingsoperationen mit Mini-U-Booten, die auf Unterseekabel bei Svalbard abzielten, sowie Sabotageaktivitäten in Dänemark und Deutschland.
Militäranalysten diskutieren, wie die nordeuropäischen Regierungen mit dem Druck umgehen sollten. Einige Experten vertreten die Auffassung, dass die norwegische Zurückhaltung "weakness and cowardice" signalisiere und eine weitere russische Eskalation begünstige, während andere die Behörden auffordern, Ruhe zu bewahren und gleichzeitig die Infrastruktur zu schützen. Unterdessen stellen strategische Einschätzungen fest, dass Moskau zwar über die Ressourcen verfügt, den Krieg zu verlängern, die europäischen strategischen Ziele jedoch von Natur aus eine russische Niederlage erfordern.
Quellen: Aftenposten, Berlingske, Dagens Næringsliv (DN), Finansavisen, TV 2 Nyheter


