Katar vermittelt zwischen USA und Iran trotz neuer Angriffe in der Straße von Hormus
Katar vermittelt zwischen den USA und Iran, während neue US-Angriffe in der Straße von Hormus und Trumps Entschädigungsforderung die Diplomatie erschweren.
Die Spannungen zwischen Washington und Teheran halten an, während die von Katar vermittelten diplomatischen Bemühungen weiterlaufen. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi legte gegenüber dem US-Gesandten Steve Witkoff Bedingungen für eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus dar und forderte ein sofortiges Ende der US-Seeblockade, die Freigabe iranischer Vermögenswerte sowie eine vollständige Einstellung der militärischen Feindseligkeiten.
Der diplomatische Fortschritt stößt jedoch auf erhebliche Hindernisse. US-Präsident Donald Trump erklärte, er werde von Iran finanzielle Entschädigung für Todesfälle verlangen, die mit iranisch unterstützten Angriffen in den vergangenen Jahrzehnten in Verbindung gebracht werden. Vor Ort führten US-Streitkräfte Angriffe gegen zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak in der Straße von Hormus durch, was die ersten amerikanischen Angriffe auf iranisches Territorium seit einem Monat markiert. Unterdessen bestätigten iranische Staatsmedien, dass sechs Marineangehörige bei jüngsten US-Militäraktionen getötet wurden.
Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération, RTBF Info.


