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29. Aug. 2026, 15:30 UTC

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Kanada kündigt Vergeltungspaket nach 50-prozentigen US-Zöllen an

Kanada kündigt Vergeltungspaket nach 50-prozentigen US-Zöllen an

Kanada kündigt ein Vergeltungspaket an, nachdem US-Zölle von 50 Prozent auf kanadische Importe in Kraft getreten sind. Premierminister Carney setzt Handelsgespräche aus.

Die wirtschaftlichen Spannungen zwischen den USA und Kanada haben sich verschärft, nachdem das Scheitern der Verhandlungen in der Endphase dazu führte, dass am Samstag 50-prozentige US-Zölle in Kraft traten. Die Abgaben, die nach Abschnitt 338 verhängt wurden, betreffen kanadische Importe im Wert von rund 20 Milliarden Dollar, was etwa fünf Prozent der jährlichen Exporte des Landes in die USA entspricht.

Als Reaktion darauf setzte der kanadische Premierminister Mark Carney die bilateralen Handelsgespräche aus und bestätigte, dass Ottawa am Dienstag ein umfassendes Gegenmaßnahmenpaket vorlegen wird. Die geplante Reaktion umfasst Vergeltungszölle in gleicher Höhe auf amerikanische Waren sowie staatliche Finanzhilfen, die darauf abzielen, inländische Unternehmen und Arbeitnehmer zu schützen.

Die rasche Eskalation stellt eine erhebliche Störung des nordamerikanischen Handels dar, wobei US-Präsident Donald Trump warnte, dass jede kanadische Gegenmaßnahme weitere Handelsbeschränkungen aus Washington auslösen werde.

Quellen: BBC News, Cyprus Mail, France24, STV News, Sweden Herald

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USA starten Wirtschaftskampagne gegen Iran, während Teheran mit regionaler Vergeltung droht

USA starten Wirtschaftskampagne gegen Iran, während Teheran mit regionaler Vergeltung droht

US-Präsident Trump kündigt Wirtschaftskampagne gegen den Iran an. Teheran droht mit Vergeltung und blockiert weiter die Straße von Hormus.

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat nach ins Stocken geratenen Verhandlungen eine beispiellose Wirtschaftskampagne gegen den Iran angekündigt. Finanzminister Scott Bessent soll die neuen Maßnahmen am Montag im Detail vorstellen. Trump erklärte, Teheran habe eine günstige Gelegenheit zur Erzielung einer Einigung ausgeschlagen.

Als Reaktion darauf warnte Teheran die Nachbarländer davor, mit Washingtons Kampagne zu kooperieren. Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, erklärte, der Iran werde die Interessen aller regionalen Länder ins Visier nehmen, die die Wirtschaftsmaßnahmen unterstützen. In der Zwischenzeit blockieren iranische Hardliner weiterhin die Straße von Hormus und bestehen darauf, dass die strategische Passage geschlossen bleibt, bis Washington alle Bedingungen des 14-Punkte-Memorandums vom Juni erfüllt, einschließlich der Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und der Aufhebung von Sanktionen.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica

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Suche nach über 1.500 Vermissten nach Gletscherkollaps im Himalaya geht weiter

Suche nach über 1.500 Vermissten nach Gletscherkollaps im Himalaya geht weiter

Such- und Rettungsarbeiten nach dem Gletscherkollaps im Himalaya: Über 1.500 Menschen werden vermisst, darunter Hunderte ausländische Touristen. Die Opferzahlen variieren, der Zugang zu abgelegenen Gebieten ist eingeschränkt.

Die Such- und Rettungsarbeiten an der Grenze zwischen Nepal und Tibet gehen nach den katastrophalen Sturzfluten, die durch einen Gletscherkollaps ausgelöst wurden, weiter. Die Einsatzkräfte versuchen, über 1.500 vermisste Personen zu finden, darunter Hunderte ausländische Touristen, nachdem Schlamm- und Geröllmassen kritische Infrastruktur, Brücken und Dörfer in der Region zerstört haben.

Die Opferzahlen variieren je nach offiziellen Berichten und Medien, während sich die Krise weiter entwickelt. Die nepalesischen Behörden meldeten zuletzt, dass die inländische Zahl der Todesopfer 469 erreicht hat, während chinesische Beamte zuvor drei Todesfälle in Tibet bestätigten. Die Angaben zu den Gesamtzahlen der Vermissten und Todesopfer weichen weiterhin voneinander ab, wobei frühere Berichte niedrigere Zahlen nannten, da der Zugang zu abgelegenen Gebieten durch beschädigte Straßen und zerstörte Wasserkraftprojekte stark eingeschränkt bleibt. Die Retter sind während der Bewältigung der Zerstörung weiterhin der Gefahr weiterer Überschwemmungen ausgesetzt.

Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, Sweden Herald, The Guardian

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Extreme Hitzewelle bringt Rekordtemperaturen und Gesundheitswarnungen in ganz Europa

Extreme Hitzewelle bringt Rekordtemperaturen und Gesundheitswarnungen in ganz Europa

Extreme Hitzewelle bringt Rekordtemperaturen und Gesundheitswarnungen in ganz Europa. Österreich verzeichnet Rekord von 40,8 Grad, Frankreich meldet über 7.300 zusätzliche Todesfälle, Italien weitet rote Warnungen aus.

Schwere Hitzewellen betreffen weiterhin mehrere europäische Nationen und bringen Rekordtemperaturen, Gesundheitswarnungen und erhöhte Sterblichkeitsraten. In Österreich registrierten Meteorologen einen nationalen Temperaturrekord von 40,8 Grad Celsius nahe Wien. Inzwischen meldeten französische Gesundheitsbehörden mehr als 7.300 zusätzliche Todesfälle zwischen Mai und Juli, was 52 Hitzewellentagen seit Mitte Juni entspricht.

In Südeuropa hat Italien die roten Hitzewarnungen auf alle 27 seiner wichtigsten Städte ausgeweitet, da die vierte Hitzewelle des Sommers anhielt und Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius erwartet werden. Die Behörden forderten Einwohner und Touristen auf, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und während der Nachmittagsspitzenzeiten in Innenräumen zu bleiben. Weiter nördlich bereiten sich das Vereinigte Königreich und Frankreich auf eine weitere Welle extremer Hitze nahe 40 Grad Celsius vor, zusammen mit anhaltenden Dürrebedingungen und erhöhter Waldbrandgefahr auf dem gesamten Kontinent.

Quellen: Aftenposten, Berlingske, DR, TV 2 Nyheter, VG (Verdens Gang)

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