
Italien und Spanien behalten gegenseitige Grenzkontrollen im anhaltenden Schengen-Streit bei
Italien und Spanien halten an gegenseitigen Grenzkontrollen fest, während der Schengen-Streit andauert. Die Maßnahmen führen zu politischen Spannungen in Italien und Verzögerungen für Reisende.
Die diplomatischen Spannungen zwischen Rom und Madrid halten an, da beide Nationen weiterhin gegenseitige Grenzkontrollen an Seehäfen und Flughäfen durchführen und damit die regulären Schengen-Regelungen vorübergehend aussetzen. Die italienischen Behörden haben bekräftigt, dass die Kontrollmaßnahmen für Ankünfte aus Spanien so lange in Kraft bleiben, bis die mit der jüngsten irregulären Migration in Ceuta verbundenen regionalen Sicherheitsrisiken gründlich bewertet sind. Als Reaktion darauf setzt Spanien seine eigenen Kontrollen des Transitverkehrs aus Italien fort, was an großen Verkehrsknotenpunkten zu Verzögerungen für Passagiere führt.
Die Maßnahmen haben in Italien eine heftige politische Debatte ausgelöst. Oppositionspolitiker verurteilen die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, weil sie einen unnötigen diplomatischen Bruch verursacht habe, während Vertreter der Koalition die Beschränkungen als unverzichtbare Sicherheitsvorkehrungen gegen irreguläre Migration verteidigen.
Quellen: ANSA, Canarias7, El Día, El Mundo, La Vanguardia.

