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31. Okt. 2026, 15:30 UTC

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Israel lehnt US-gestützten Gaza-Friedensplan ab und fordert Entwaffnung der Hamas

Israel lehnt US-gestützten Gaza-Friedensplan ab und fordert Entwaffnung der Hamas

Israels Ministerpräsident Netanyahu lehnt einen von den USA unterstützten 15-Punkte-Friedensplan für Gaza ab und fordert die vollständige Entwaffnung der Hamas.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat einen von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen 15-Punkte-Rahmen für den Frieden in Gaza ausdrücklich zurückgewiesen und erklärt, israelische Truppen würden sich erst aus dem Gebiet zurückziehen, wenn die Hamas vollständig entwaffnet sei. In im Fernsehen übertragenen Äußerungen vor seinem Kabinett betonte Netanyahu, Israel „will not carry out any withdrawal until Hamas is genuinely disarmed“, und gelobte, weiterhin gegen Sicherheitsbedrohungen vorzugehen.

Die Ablehnung erfolgt, obwohl die israelischen Militäroperationen in Gaza nach Druck aus Washington zuletzt langsamer geworden sind. Die Initiative, die die Hamas Ende Juli unterstützt hatte, hat die wachsenden diplomatischen Spannungen zwischen Jerusalem und Washington deutlich gemacht. Netanyahu steht unter erheblichem innenpolitischem Druck, während er sich auf die Parlamentswahl am 27. Oktober vorbereitet, und muss dabei Forderungen rechtsextremer Koalitionspartner mit dem Bemühen um den Erhalt der Beziehungen zur US-Regierung in Einklang bringen.

Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian, The Herald.

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Brasilianisches Gericht prüft Anfechtung nach Lulas Sieg in der Stichwahl

Brasilianisches Gericht prüft Anfechtung nach Lulas Sieg in der Stichwahl

Brasilianisches Gericht prüft Anfechtung nach Lulas Sieg in der Stichwahl

Die brasilianischen Wahlbehörden prüfen eine von Flávio Bolsonaro eingereichte rechtliche Anfechtung, mit der er die Annullierung der Ergebnisse der Präsidentschaftsstichwahl vom Sonntag anstrebt, nachdem der amtierende Präsident Luiz Inácio Lula da Silva offiziell zum Sieger erklärt wurde.

Nach Angaben des Obersten Wahlgerichts erhielt Lula 51,78 % der Stimmen gegenüber 48,22 % für seinen Herausforderer, wobei nahezu alle Stimmen ausgezählt sind. Die Wahlvorgänge wurden um zwei Stunden verlängert, nachdem Engpässe im öffentlichen Nahverkehr in mehreren Gemeinden zu Beschwerden geführt hatten, dass Wähler daran gehindert würden, ihre Wahllokale zu erreichen.

Während die Wahlbeamten Lulas knappen Sieg bestätigten, reichte Bolsonaros Kampagne unmittelbar eine Petition ein, um das Ergebnis anzufechten, sodass die endgültige Entscheidung einer gerichtlichen Überprüfung inmitten einer zunehmenden politischen Polarisierung überlassen bleibt.

Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération, RTBF Info.

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Ukrainischer Generalstaatsanwalt beschuldigt Anti-Korruptions-Chef vor Ausreise aus dem Land

Ukrainischer Generalstaatsanwalt beschuldigt Anti-Korruptions-Chef vor Ausreise aus dem Land

Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko beschuldigt NABU-Chef Semen Krywonos der Urkundenfälschung und einer Scheinadoption; NABU und SAP weisen die Vorwürfe zurück.

Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko hat Semen Krywonos, den Leiter des Nationalen Anti-Korruptionsbüros (NABU), der Urkundenfälschung und der Inszenierung einer Scheinadoption zur Umgehung der Strafverfolgung beschuldigt. In einer Videoansprache erklärte Krawtschenko, er habe einen Verdachtsbescheid gegen Krywonos unterzeichnet.

Als Reaktion erklärten das NABU und die Spezialisierte Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft (SAP), Krywonos sei nie offiziell zugestellt worden. Sie bezeichneten Krawtschenkos Vorgehen als Ablenkungsmanöver, um laufende Ermittlungen gegen ein kriminelles Netzwerk zu behindern, das mit amtierenden und früheren Abgeordneten sowie Vertretern des Präsidialamts in Verbindung steht.

Nach der Ankündigung gab es Berichte, wonach Krawtschenko die Grenze in einem staatseigenen Fahrzeug überquerte. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte das Parlament daraufhin auf, Krawtschenkos offizielle Entlassung zu beschleunigen.

Quellen: OCCRP, NEXTA, Радіо Свобода, The Insider, Українська правда.

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04
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Serbien wählt vorzeitig – Studentenbewegung stellt Vučić vor historische Herausforderung

Serbien wählt vorzeitig – Studentenbewegung stellt Vučić vor historische Herausforderung

Serbien hat vorzeitig gewählt: Die Studentenbewegung fordert Präsident Vučić und seine Regierungspartei heraus – begleitet von Sorgen über Wahlbetrug.

In Serbien haben am Sonntag zahlreiche Bürger an einer vorgezogenen Parlamentswahl teilgenommen, die für Präsident Aleksandar Vučić und seine regierende Serbische Fortschrittspartei die größte Herausforderung seit über einem Jahrzehnt darstellt.

Der Wahl vorausgegangen waren fast zwei Jahre weitverbreiteter Proteste gegen Korruption, die durch den tödlichen Einsturz eines Bahnhofsvordachs in Novi Sad ausgelöst worden waren. Studentische Aktivisten wandelten ihre Bewegung des zivilen Ungehorsams in formelle Wahllisten um und entschieden sich, die Regierung direkt an der Wahlurne herauszufordern.

Während die öffentliche Beteiligung am Wahltag hoch blieb, äußerten Oppositionsvertreter und junge Aktivisten ernsthafte Bedenken hinsichtlich möglichen Wahlbetrugs und Unregelmäßigkeiten bei der Stimmabgabe. Politische Beobachter bezeichneten den Wettbewerb als die unvorhersehbarste Wahl in Serbien seit 2012. Offizielle Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet.

Quellen: Balkan Insight, Bloomberg, Cyprus Mail, OCCRP, Politico Europe.

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05
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Waldbrand im Corbières-Massiv unter Kontrolle – französische Behörden ziehen Saisonbilanz

Waldbrand im Corbières-Massiv unter Kontrolle – französische Behörden ziehen Saisonbilanz

Der Waldbrand im Corbières-Massiv im Département Aude ist unter Kontrolle; in Var sind die Feuer gelöscht, in Drôme und Gironde gestoppt. Lecornu reist am 17. August nach Gironde.

Feuerwehrkräfte in Südfrankreich haben Fortschritte bei der Bekämpfung aktiver Waldbrände im Département Aude erzielt. Die Behörden meldeten, dass der Brand im Corbières-Massiv unter Kontrolle gebracht wurde, wobei im 225 Hektar großen Perimeter weiterhin unzugängliche Glutnester überwacht werden müssen. Unterdessen haben die Rettungskräfte die Brände im Département Var vollständig gelöscht und den Vormarsch der Feuer in Drôme und Gironde gestoppt.

Während sich die Lage stabilisiert, soll Verteidigungsminister Sébastien Lecornu am 17. August nach Gironde reisen, um regionale Wiederaufbaumaßnahmen einzuleiten. Offizielle Zahlen des Innenministeriums bestätigen, dass Waldbrände seit Jahresbeginn landesweit 115.000 Hektar verbraucht haben.

Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération, RTBF Info.

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