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22. Okt. 2026, 09:30 UTC

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Israel lehnt Trumps Gaza-Friedensplan bis zur Hamas-Entwaffnung ab

Israel lehnt Trumps Gaza-Friedensplan bis zur Hamas-Entwaffnung ab

Israels Ministerpräsident Netanyahu lehnt einen von den USA unterstützten 15-Punkte-Friedensplan für Gaza ab und fordert die Entwaffnung der Hamas als Bedingung für einen Rückzug.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat während einer im Fernsehen übertragenen Kabinettssitzung einen von den USA unterstützten 15-Punkte-Friedensvorschlag für Gaza formell abgelehnt. Der Rahmen, der zuvor von US-Präsident Donald Trump befürwortet und von der Hamas akzeptiert worden war, enthielt Bestimmungen für einen militärischen Rückzug. Netanyahu erklärte jedoch, die israelischen Streitkräfte "will not carry out any withdrawal until Hamas is genuinely disarmed."

Die Haltung verdeutlicht eine wachsende diplomatische Kluft zwischen Washington und Israel, die mit Netanyahus Wiederwahlkampf vor der Abstimmung am 27. Oktober zusammenfällt. Während Mitglieder der rechtsradikalen Koalition Zugeständnisse in Gaza ablehnen, haben sich die israelischen Offensivoperationen unter amerikanischem Druck zuletzt verlangsamt. In einer separaten Entwicklung übernahmen Huthi-Rebellen die Verantwortung für Angriffe auf eine saudische Ölanlage und den jemenitischen Hafen Mocha.

Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian, The Herald.

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Saudi-arabische Flughäfen Ziel neuer Huthi-Angriffe – Flugbetrieb ausgesetzt

Saudi-arabische Flughäfen Ziel neuer Huthi-Angriffe – Flugbetrieb ausgesetzt

Ein zweiter Angriff in zwei Tagen traf den Flughafen König Khalid in Riad; auch Dammam wurde getroffen. Die Huthi warnen Fluggesellschaften vor dem saudi-arabischen Luftraum.

Ein zweiter Angriff innerhalb von zwei Tagen traf den internationalen Flughafen König Khalid in Riad, beschädigte Terminalanlagen, löste Brände aus und hielt den Flugbetrieb am Boden. Im Osten Saudi-Arabiens tötete ein separater Angriff auf den Flughafen Dammam eine Person und verletzte acht weitere, während Koalitionskräfte vier anfliegende Drohnen abfingen.

Der militärische Sprecher der Huthi, Yahya Saree, sprach eine Warnung an Fluggesellschaften und Passagiere aus, den saudi-arabischen Luftraum zu meiden, und erklärte ihn zum "theatre of operations", während er die heiligen Stätten in Mekka und Medina ausnahm. Als Reaktion führte die von Saudi-Arabien geführte Koalition Vergeltungsschläge im Jemen durch, und US-Präsident Donald Trump erklärte, die Angriffe seien "not acceptable". Hinsichtlich der Gesamtzahl der Opfer in Riad bestehen weiterhin Unstimmigkeiten; Quellen berichten von zwölf bis 13 Todesopfern und über 300 Verletzten.

Quellen: BBC News, France24, STV News, Sweden Herald, The Guardian.

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Pattsituation in Portadown hält an, nachdem Polizei umstrittenen Oranier-Umzug gestoppt hat

Pattsituation in Portadown hält an, nachdem Polizei umstrittenen Oranier-Umzug gestoppt hat

Die Polizei hat einen umstrittenen Marsch des Oranier-Ordens in Portadown gestoppt; Tausende Gegendemonstranten hatten sich versammelt. Die Pattsituation hält an.

Eine angespannte Pattsituation hält in Portadown an, nachdem die Polizei am Sonntag einen eingeschränkten Marsch des Oranier-Ordens nahe der Garvaghy Road gestoppt hat. Ein Urteil des High Court am frühen Morgen hatte eine Entscheidung der Parades Commission bestätigt, die einen stillen Zug von 35 Ordensmitgliedern erlaubte – die erste Genehmigung für diese Route seit den späten 1990er Jahren.

Der Zug wurde daran gehindert, weiterzuziehen, nachdem sich Tausende Gegendemonstranten, darunter die Erste Ministerin Nordirlands, Michelle O'Neill, entlang der überwiegend nationalistischen Straße versammelt hatten. Sicherheitskräfte griffen ein, um die Marschierenden zu stoppen, und verwiesen auf Sicherheitsbedenken. Obwohl das genehmigte Zeitfenster verstrichen war, blieben die einander gegenüberstehenden Menschenmengen vor Ort, während Beamte und Vertreter der Gemeinschaft Gespräche führten, um die Lage an dem Brennpunkt zu entschärfen.

Quellen: BBC Northern Ireland, France24, STV News, Sweden Herald, The Guardian

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Österreichische und Schweizer Geiseln nach Gefangenschaft in Niger in Libyen freigelassen

Österreichische und Schweizer Geiseln nach Gefangenschaft in Niger in Libyen freigelassen

Eine Österreicherin und eine Schweizer Staatsangehörige, die Anfang 2025 im Norden Nigers entführt worden waren, sind nach mehr als einem Jahr Gefangenschaft freigelassen worden und in Bengasi eingetroffen.

Eine Österreicherin und eine Schweizer Staatsangehörige, die Anfang 2025 im Norden Nigers entführt worden waren, sind nach offiziellen Angaben und Berichten libyscher Medien nach mehr als einem Jahr Gefangenschaft freigelassen worden. Die beiden Frauen trafen nach ihrer Freilassung in der ostlibyschen Stadt Bengasi ein.

Ein vom ostlibyschen Fernsehen ausgestrahltes Video zeigte die Frauen, die dem Militärkommandeur Khalifa Haftar und dessen Sohn Saddam Haftar dafür dankten, ihre Freiheit erreicht zu haben. Die Geiseln waren in getrennten Vorfällen in der Stadt Agadez entführt worden. Einzelheiten zur Identität der Entführer oder dazu, ob Forderungen erfüllt wurden, bleiben ungenannt. Österreichische und Schweizer Diplomatenvertreter schließen Berichten zufolge derzeit die administrativen Verfahren ab, um die beiden Staatsangehörigen in ihre Obhut zu nehmen.

Quellen: Aftenposten, BBC News, Der Standard, Die Presse, ORF

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