Israel lehnt Trumps 15-Punkte-Friedensplan für Gaza ab
Israels Ministerpräsident Netanjahu lehnt den 15-Punkte-Friedensplan der USA für Gaza ab und besteht auf vollständiger Entwaffnung der Hamas, was die diplomatischen Spannungen mit Washington verschärft.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den 15-Punkte-Friedensplan der USA für Gaza offiziell abgelehnt und bekräftigt, dass die israelischen Streitkräfte nicht abziehen werden, bis die Hamas vollständig entwaffnet ist. In einer im Fernsehen übertragenen Erklärung am Sonntag sagte Netanjahu: "Israel rejects the 15-point document" und betonte, dass das Militär "will not carry out any withdrawal until Hamas is genuinely disarmed".
Diese Ankündigung unterstreicht eine wachsende diplomatische Kluft zwischen Washington und Israel, nachdem US-Präsident Donald Trump einen Durchbruch bei den Verhandlungen verkündet hatte. Während die Hamas den Vorschlag Ende Juli bereits angenommen hatte, sieht sich Netanjahu innenpolitisch mit konkurrierendem Druck von rechtsextremen Koalitionspartnern konfrontiert, vor den für den 27. Oktober geplanten israelischen Parlamentswahlen. Trotz der öffentlichen Haltung sind israelische Militärangriffe in dem Gebiet unter amerikanischem Druck weitgehend eingestellt worden.
Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian, The Herald.


