
Huthi-Angriffe erzwingen Schließung des Flughafens Riad, regionale Spannungen steigen
Aufeinanderfolgende Angriffe auf den Flughafen Riad beschädigen Terminals und lösen Brände aus; Flüge ausgesetzt, Dutzende Tote und Verletzte gemeldet.
Das Luftverkehrsnetz Saudi-Arabiens ist nach aufeinanderfolgenden Angriffen auf den internationalen Flughafen König Khalid in Riad schwer beeinträchtigt. Die Angriffe beschädigten Terminalanlagen und lösten Brände aus, woraufhin Flüge ausgesetzt wurden. Beamte meldeten einen zweiten Raketeneinschlag innerhalb von zwei Tagen; bei dem ersten Angriff wurden nach Schätzungen zwischen 12 und 13 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt.
Im Osten Saudi-Arabiens forderte ein weiterer Angriff auf den Flughafen Dammam einen Todesfall und acht Verletzte, während die Koalitionstruppen nach eigenen Angaben vier anfliegende Drohnen abfingen. Der militärische Sprecher der Huthi, Yahya Saree, erklärte den saudi-arabischen Luftraum zum "theatre of operations" und forderte Fluggesellschaften auf, lokale Flughäfen zu meiden, mit Ausnahme der heiligen Stätten in Mekka und Medina.
Als Reaktion startete die von Saudi-Arabien geführte Koalition Vergeltungsangriffe im Jemen, während US-Präsident Donald Trump die Angriffe als "not acceptable" verurteilte.
Quellen: BBC News, France24, STV News, Sweden Herald, The Guardian.



