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2. Nov. 2026, 17:30 UTC

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Fraunhofer entwickelt neue Verfahren zum Recycling von Seltenerdmagneten

Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft entwickeln neue Upcycling-Verfahren, um Seltenerdelemente aus Permanentmagneten zurückzugewinnen und Materialkreisläufe zu etablieren.

Forschende der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft entwickeln neuartige Upcycling-Verfahren, um wertvolle Seltenerdelemente aus Permanentmagneten zurückzugewinnen. Neodym-Eisen-Bor-Magnete sind unverzichtbare Bauteile in Elektrofahrzeugen, Windkraftanlagen und Unterhaltungselektronik wie Smartphones und Festplatten.

Die weltweite Nachfrage nach diesen leistungsstarken Permanentmagneten soll jährlich um bis zu 8,3 Prozent steigen. Das Recycling kritischer Rohstoffe wie Neodym bleibt jedoch technisch anspruchsvoll. Die neuen Verfahren zielen darauf ab, effiziente Materialkreisläufe zu etablieren, die heimische Versorgung zu sichern und die Abhängigkeit von externen Importen für die Fertigung grüner Technologien zu verringern.

Quellen: Fraunhofer

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02

Fraunhofer-Forschende entwickeln KI-Plattform für regionalen Bevölkerungsschutz

Fraunhofer-Forschende haben eine KI-gestützte Plattform für den regionalen Bevölkerungsschutz entwickelt, die Kommunen und Behörden in Krisen unterstützen soll.

Forschende des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, haben die Entwicklung einer durch künstliche Intelligenz unterstützten Plattform zur Stärkung des regionalen Bevölkerungsschutzes bekannt gegeben. Das im Rahmen des Projekts RegioGuard-PRO entwickelte KI-Cockpit soll Kommunen und Katastrophenschutzbehörden bei großen Krisen unterstützen, darunter Extremwetterereignisse, Brände und Ausfälle kritischer Infrastruktur.

Derzeit gelingt es dem Personal im Katastrophenmanagement häufig nur schwer, verstreute Daten zu einem einzigen Echtzeit-Lagebild zusammenzuführen. Die neue Software begegnet dieser Herausforderung, indem sie verschiedene Datenströme integriert und so ein konsistentes Lagebild für Entscheidungsträger schafft. Das System soll die Kommunikation und die Koordinierung der Reaktion in regionalen Notfallszenarien straffen.

Quellen: Fraunhofer.

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03

Fraunhofer-Forschende stellen KI-System zur Verbesserung der Versorgung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs vor

Forschende des Fraunhofer-Instituts haben eine KI-Plattform entwickelt, die die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs durch digitale Überwachung und maßgeschneiderte Interventionsplanung verbessern soll.

Forschende des Fraunhofer-Instituts haben eine Plattform auf Basis künstlicher Intelligenz entwickelt, die die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs durch digitale Überwachung und maßgeschneiderte Interventionsplanung verbessern soll. Bauchspeicheldrüsenkrebs macht zwei bis drei Prozent aller bösartigen Tumoren aus und wird aufgrund unspezifischer Frühsymptome häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Der aggressive Verlauf der Erkrankung führt oft zu schneller Metastasierung, starken Schmerzen, Muskelschwund und erheblichem Gewichtsverlust.

Das neue System nutzt KI-Algorithmen, um Gesundheitsdaten der Patientinnen und Patienten kontinuierlich zu erfassen, sodass medizinische Teams palliative und unterstützende Therapien wirksamer anpassen können. Durch die Optimierung des Symptommanagements und der Behandlungspläne soll die Technologie belastende Nebenwirkungen abmildern und die Betroffenen während ihrer gesamten Behandlung begleiten.

Quellen: Fraunhofer.

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04

Fraunhofer-Forscher entwickeln neue Technologie zur Optimierung industrieller Enzyme

Forscher am Fraunhofer-Institut haben eine neue Technologie zur Optimierung von Enzymen für industrielle Anwendungen vorgestellt.

Forscher am Fraunhofer-Institut haben eine neue Technologie vorgestellt, die auf die Optimierung von Enzymen für industrielle Anwendungen abzielt. Enzyme dienen in zahlreichen Branchen als wichtige Biokatalysatoren, darunter Pharmazie, Spezialchemie, Kosmetik und Lebensmittelproduktion. Indem sie chemische Reaktionen unter milderen Betriebsbedingungen ermöglichen, tragen diese biologischen Katalysatoren dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und die Gesamteffizienz der Prozesse zu verbessern.

Der neue Ansatz nutzt Molekularbiologie, Gentechnik und Bioinformatik, um Enzyme auf spezifische industrielle Anforderungen zuzuschneiden und die Herstellungsverfahren nachhaltiger zu gestalten. Die industrielle Nutzung der Biokatalyse wächst weiter, da Unternehmen umweltfreundliche Alternativen zu traditionellen chemischen Verfahren suchen.

Quellen: Fraunhofer

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