
Flugbetrieb am Flughafen Riad nach zweitem Tag Huthi-Angriffe weiter ausgesetzt
Der Flugbetrieb am Flughafen Riad bleibt nach einem zweiten Tag von Huthi-Angriffen ausgesetzt; die Angaben zu den Opferzahlen weichen stark voneinander ab.
Der Flugbetrieb am internationalen König-Khalid-Flughafen in Riad bleibt nach einem zweiten aufeinanderfolgenden Tag von Geschossangriffen, die einen Brand im Terminal auslösten, ausgesetzt. Der militärische Sprecher der Huthi, Yahya Saree, warnte internationale Fluggesellschaften und Reisende, der saudische Luftraum sei zu einem "theatre of operations" geworden, wobei er ausdrücklich nur die heiligen Städte Mekka und Medina ausnahm.
Die Berichte über Opferzahlen weichen erheblich voneinander ab. Örtliche Behördenvertreter erklärten, mindestens 12 Menschen seien getötet und über 300 verletzt worden. Die saudischen Luftfahrtbehörden meldeten hingegen drei Todesopfer und 36 Verletzte bei Angriffen in Riad und Abha.
US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Offensive als "not acceptable". Als Reaktion auf die Eskalation startete die von Saudi-Arabien geführte Koalition Vergeltungsluftschläge gegen mehr als 80 militärische Stellungen der Huthi im Jemen.
Quellen: BBC News, Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian.



