Top-Nachrichten

28. Sept. 2026, 10:00 UTC

← Aktuelle Nachrichten

01
FortsetzungKI-generiert
Finnischer Reporter sucht in Kyjiw Schutz, während Russland ehemaligen Ukraine-Freiwilligen inhaftiert

Finnischer Reporter sucht in Kyjiw Schutz, während Russland ehemaligen Ukraine-Freiwilligen inhaftiert

Ein russischer Raketenangriff auf Kyjiw zwang Yle-Korrespondent Maxim Fedorov in einen Schutzraum; Russland inhaftiert einen finnischen Freiwilligenkämpfer, der in der Ukraine gedient hatte.

Ein russischer Raketenangriff auf Kyjiw zwang den Auslandskorrespondenten des finnischen öffentlich-rechtlichen Senders Yle, Maxim Fedorov, seine Pläne für eine Live-Übertragung zu ändern und kurz vor dem Sendetermin Schutz zu suchen. Fedorov blieb unverletzt und konnte den Bericht kurz darauf aus einem Schutzraum abschließen.

Unabhängig davon haben russische Behörden einen finnischen Freiwilligenkämpfer inhaftiert, der zuvor in der Ukraine gedient hatte. Der in Helsinki wohnhafte Mann, von finnischen Medien als Mikael identifiziert, wurde nach einer Reise nach Afrika festgenommen und sieht sich in Russland anschließend mit Söldnervorwürfen konfrontiert. Dieser Vorgang ist der erste dokumentierte Fall, in dem ein finnischer ausländischer Kämpfer, der in der Ukraine gedient hat, von Moskau inhaftiert wird.

Quellen: Helsingin Sanomat, Iltalehti

Weiterlesen
02
FortsetzungKI-generiert
Finnischer Wissenschaftler schildert sowjetischen Druck auf Ex-Ministerpräsident Liinamaa

Finnischer Wissenschaftler schildert sowjetischen Druck auf Ex-Ministerpräsident Liinamaa

Der Politikwissenschaftler Alpo Rusi beleuchtet sowjetische Geheimdienstoperationen in Finnland und den Druck auf Ex-Ministerpräsident Keijo Liinamaa.

Der Politikwissenschaftler Alpo Rusi hat weitere Einblicke in verdeckte sowjetische Operationen in Finnland in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren gegeben, mit Fokus auf Einschüchterungstaktiken gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Keijo Liinamaa.

In einer von Iltalehti veröffentlichten Analyse schilderte Rusi, wie sowjetische Geheimdienste in einer kritischen Phase rund um die eventuale Nachfolge von Präsident Urho Kekkonen aktiv in die finnische Innenpolitik eingriffen. Liinamaa, der als Ministerpräsident und nationaler Vermittler tätig war, hatte Berichten zufolge vor seinem Tod im Jahr 1980 offengelegt, dass er direkten Drohungen im Zusammenhang mit ausländischen Einflussversuchen ausgesetzt war.

Laut Rusi verdeutlichte der Druck Moskaus übergeordnetes Ziel, die finnische politische Führung zu lenken und in sensiblen politischen Übergangsphasen strategischen Einfluss auf Helsinki zu wahren.

Quellen: Iltalehti

Weiterlesen
Teilen