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28. Okt. 2026, 16:00 UTC

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Finnischer Forscher schildert KGB-Drohungen gegen Ex-Ministerpräsident Liinamaa

Finnischer Forscher schildert KGB-Drohungen gegen Ex-Ministerpräsident Liinamaa

Der Politikwissenschaftler Alpo Rusi schildert in einer Analyse für Iltalehti sowjetische KGB-Drohungen gegen den früheren finnischen Ministerpräsidenten Keijo Liinamaa.

Der Politikwissenschaftler Alpo Rusi hat weitere Details über verdeckten sowjetischen Druck auf den ehemaligen finnischen Ministerpräsidenten und nationalen Vermittler Keijo Liinamaa in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren vorgelegt.

In einer von der finnischen Zeitung Iltalehti veröffentlichten Analyse untersuchte Rusi Geheimdienstoperationen Moskaus zur Beeinflussung der finnischen Innenpolitik und arbeitsmarktpolitischer Vereinbarungen gegen Ende der Amtszeit von Präsident Urho Kekkonen. Vor seinem Tod im Dezember 1980 soll Liinamaa gegenüber ausländischen Diplomaten offengelegt haben, dass er direkten Drohungen und Einschüchterungen durch KGB-Offiziere ausgesetzt war, die Druck auf die politische Führung in Helsinki ausüben wollten. Rusis Darstellung unterstreicht das Ausmaß der sowjetischen Einmischung in finnische Strategien zur politischen Nachfolge in der späten Ära des Kalten Krieges.

Quellen: Iltalehti

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Trump unter Druck wegen Äußerungen zu dritter Amtszeit und Spenderzugang

Trump unter Druck wegen Äußerungen zu dritter Amtszeit und Spenderzugang

Trump steht wegen Äußerungen zu einer dritten Amtszeit und Berichten über Spenderzugang zu einem Ballsaal-Projekt des Weißen Hauses unter Beobachtung.

US-Präsident Donald Trump gerät nach jüngsten Äußerungen über eine mögliche dritte Amtszeit und Berichten über den Einfluss großer Spender auf ein Ballsaal-Projekt des Weißen Hauses zunehmend unter Beobachtung.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Iowa deutete Trump an, er könne eine weitere Amtszeit anstreben, und erklärte: "I have the right", trotz der verfassungsrechtlichen Grenzen des 22. Zusatzartikels, der Präsidenten auf zwei Amtszeiten beschränkt.

Gleichzeitig ergaben durchgesickerte Spendenunterlagen zu einer 330 Millionen Dollar teuren Ballsaal-Initiative des Weißen Hauses, dass bedeutende Geldgeber engen Zugang zu hochrangigen Regierungsvertretern erhielten. Die Enthüllungen haben unter Rechtsexperten und politischen Analysten die Debatte über Ethik der Exekutive, Standards für Wahlkampfspenden und verfassungsrechtliche Grenzen der präsidialen Befugnisse neu entfacht.

Quellen: Helsingin Sanomat, Iltalehti.

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03
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US Supreme Court erlaubt vorübergehende Abschiebungen in Drittländer, während Medien geheime Abkommen aufdecken

US Supreme Court erlaubt vorübergehende Abschiebungen in Drittländer, während Medien geheime Abkommen aufdecken

Der US Supreme Court erlaubt vorübergehend Abschiebungen in Drittländer; eine Medienrecherche deckt geheime Abkommen auf, UN-Experten fordern ein Ende der Praxis.

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat der Trump-Regierung erlaubt, beschleunigte Abschiebungen von Asylsuchenden in Drittländer vorübergehend fortzusetzen, während Richter die Rechtmäßigkeit dieser Politik prüfen. Das Gericht wird entscheiden, ob Migranten eine förmliche Möglichkeit erhalten müssen, ihre Abschiebung in Länder anzufechten, zu denen sie keine persönlichen Bindungen haben.

Das Urteil fällt mit einer internationalen Medienrecherche unter Leitung von Forbidden Stories zusammen, die aufdeckte, dass mindestens 25.447 Migranten im Rahmen vertraulicher bilateraler Abkommen in 28 Länder transferiert wurden, die nicht ihre Herkunftsländer sind. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass rund 20.000 Menschen mit Bussen nach Mexiko gebracht wurden, während über 5.000 in Drittstaaten geflogen wurden.

Unterdessen haben mehr als ein Dutzend Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen Washington aufgefordert, die Praxis sofort auszusetzen, und gewarnt, dass Abgeschobene einem erhöhten Risiko von Folter und Verfolgung ausgesetzt seien.

Quellen: Danas, Index, Klix, N1, Vijesti

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04
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Aktualisierte Nachwahlbefragungen und Teilauszählungen lassen Ausgang der israelischen Wahl offen

Aktualisierte Nachwahlbefragungen und Teilauszählungen lassen Ausgang der israelischen Wahl offen

Aktualisierte Nachwahlbefragungen und Teilauszählungen zeigen ein knappes Rennen bei der israelischen Parlamentswahl; weder Netanyahus rechter Block noch Eisenkots Opposition erreichen unmittelbar 61 Sitze.

Aktualisierte Ergebnisse von Nachwahlbefragungen und Teilauszählungen der Stimmen zeigen, dass die Parlamentswahl in Israel weiterhin hart umkämpft ist: Weder der rechte Block von Premierminister Benjamin Netanyahu noch die Oppositionskoalition von Gadi Eisenkot haben einen unmittelbaren Weg zu einer Mehrheit von 61 Sitzen.

Nach einer rekordhohen Wahlbeteiligung von 74,3 % zeigen aktualisierte Nachwahlbefragungen der israelischen Fernsehsender ein nahezu Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Sender 11 und 13 prognostizieren ein Gleichstand der beiden großen Lager, während Sender 12 dem Oppositionsblock von Eisenkot mit 52 Sitzen einen knappen Vorsprung vor 50 Sitzen für Netanyahus Lager gibt. Unterdessen weisen offizielle Teilauszählungen mit mehr als 51 % ausgezählter Stimmen Likud und seinen Verbündeten 55 Sitze zu, der Oppositionskoalition 49 und arabischen Parteien 16. Während die Auszählung der Stimmen andauert, stehen beide Seiten hinsichtlich der künftigen Koalitionsbildung vor völliger Ungewissheit.

Quellen: Le Figaro, Le Monde, Libération, Le Soir, RTBF Info.

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05
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Israel-Wahl: Patt hält an, Stimmenauszählung läuft weiter

Israel-Wahl: Patt hält an, Stimmenauszählung läuft weiter

Nach der israelischen Wahl zeichnet sich ein Patt ab: Weder Netanyahu noch Eisenkot haben eine klare Mehrheit. Die Stimmenauszählung läuft, offizielle Ergebnisse werden bis Donnerstag erwartet.

In Israel läuft die Stimmenauszählung nach einer äußerst knappen Wahl weiter, bei der weder Premierminister Benjamin Netanyahu noch Oppositionsführer Gadi Eisenkot eine klare Mehrheit erreicht haben. Trotz einer rekordhohen Wahlbeteiligung von 77,7 Prozent hat keines der beiden Lager die 61 Sitze gesichert, die für eine Regierungsbildung in der 120 Sitze umfassenden Knesset erforderlich sind.

Netanyahus Likud bleibt zwar die stärkste Einzelpartei, doch seine rechtsgerichtete Koalition verfehlt die Mehrheit. Die Oppositionsallianz von Eisenkot liegt bei der Gesamtzahl der Sitze leicht vorn, benötigt aber ebenfalls Koalitionspartner, um eine Regierung zu bilden. Beide Politiker erheben konkurrierende Ansprüche auf die Bildung der nächsten Regierung, wodurch die arabisch-israelischen Parteien als potenzielle entscheidende Königsmacher in den kommenden Verhandlungen Einfluss gewinnen. Offizielle Ergebnisse werden bis Donnerstag erwartet.

Quellen: BBC News, Cyprus Mail, Daily Sabah, France24, The Guardian.

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