
Europäische Länder und Bildungseinrichtungen verschärfen Regeln zur KI-Nutzung unter Jugendlichen
Europäische Länder und Bildungseinrichtungen verschärfen die Regeln zur KI-Nutzung unter Jugendlichen, während Fachleute vor psychologischen Risiken und unzureichenden Schutzmaßnahmen warnen.
Europäische Regierungen und Bildungseinrichtungen verstärken die Kontrolle über künstliche Intelligenz, da die Nutzung durch Jugendliche stark zunimmt. In Dänemark sehen neue Regelungen für das kommende Schuljahr vor, dass Oberstufenschülerinnen und -schüler ihre schriftlichen Arbeiten mündlich verteidigen müssen und mehr Aufgaben unter direkter Aufsicht erledigen, um KI-gesteuertes Betrügen zu verhindern.
Gleichzeitig führen Lehrkräfte in anderen europäischen Regionen analoge Lehrmethoden wieder ein und entfernen während des Unterrichts vorübergehend digitale Geräte, um kritisches Denken zu bewahren. Über die akademische Integrität hinaus heben Expertinnen und Experten für Kindersicherheit psychologische Risiken hervor. Trainer für digitale Sicherheit warnen, dass Kinder zunehmend Interaktionen mit einfühlsamen Chatbots menschlichen Beziehungen vorziehen könnten. Darüber hinaus haben deutsche Jugendmedienschutz-Berater große Technologieunternehmen dafür kritisiert, dass sie sich auf automatisierte KI-Systeme zum Schutz von Minderjährigen verlassen, und plädieren stattdessen für stärkere strukturelle Schutzmaßnahmen.
Quellen: Correctiv, Der Spiegel, Der Standard, FAZ, Tagesschau


