
Europäische Energiemärkte unter Wetterstress, während Investitionen in erneuerbare Energien wachsen
Europäische Energiemärkte passen sich an veränderte Erzeugungsdynamiken an: Polen investiert in erneuerbare Energien, während Frankreich unter Wetterstress leidet und die Strompreise steigen.
Die Energiemärkte in Europa passen sich an veränderte Erzeugungsdynamiken und lokale Preisbelastungen an. In Polen wächst der Markt für Unternehmensstromabnahmeverträge für erneuerbare Energien weiter, während die Kommunen ihre Investitionen in lokale Photovoltaikanlagen und Energiespeichersysteme erhöhen, um die öffentliche Infrastruktur vor steigenden Betriebskosten zu schützen. Parallel dazu hat das polnische Energieministerium aktualisierte Höchstpreise für Kraftstoff an Tankstellen erlassen, die nach dem Wochenende in Kraft treten.
Gleichzeitig setzen extreme Wetterbedingungen die konventionelle Stromerzeugung in anderen Teilen der Europäischen Union unter Druck. In Frankreich stiegen die Day-Ahead-Strompreise um mehr als 20 Prozent auf 141 Euro pro Megawattstunde, nachdem hohe Flusstemperaturen die Kühlung eingeschränkt hatten und der Atomkraftwerksbetreiber EDF die Leistung mehrerer Reaktoren reduzieren musste.
Quellen: WysokieNapiecie, Rzeczpospolita, Money, TVP info
