
Deutschland sieht sich wachsenden hybriden Bedrohungen und Debatte über Militärbeschaffung gegenüber
Deutsche Sicherheitsbehörden warnen vor zunehmenden hybriden Bedrohungen, während Experten über die Prioritäten der Militärbeschaffung debattieren.
Die deutschen Sicherheitsbehörden haben vor einer Eskalation ausländischer hybrider Operationen gewarnt und dabei über 100 Vorfälle mutmaßlich staatlich unterstützter Sabotage und unbefugter Drohnenflüge im ganzen Land berichtet. Zu den jüngsten Fällen gehören eine mit einem Sprengsatz ausgestattete Drohne am Flughafen Leipzig/Halle und Störungen im Bahnverkehr. Sicherheitsbeamte erklärten, dass sich russische Desinformationskampagnen vor den Landtagswahlen im September intensiviert hätten und sich gegen die etablierten Parteien richteten, während die Alternative für Deutschland (AfD) ausgespart bliebe.
Als Reaktion auf diese Bedrohungen fordern Forscher und Experten die Bundesregierung auf, defensive Gegenmaßnahmen zu beschleunigen. Gleichzeitig stellen Verteidigungsanalysten die Prioritäten der deutschen Militärbeschaffung in Frage und debattieren, ob milliardenschwere Investitionen in schwere Panzer angesichts der strategischen Rolle billiger unbemannter Luftfahrzeuge in der modernen Kriegsführung weiterhin sinnvoll sind.
Quellen: Correctiv, Der Spiegel, Die Zeit, DW, FAZ


