
Deutsche Verteidigungsausgaben stehen wegen Modernisierungsprioritäten in der Kritik
Deutsche Verteidigungsausgaben stehen wegen Modernisierungsprioritäten in der Kritik. IfW-Präsident Moritz Schularick warnt vor Unterfinanzierung moderner Militärtechnologien.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sieht sich weiterhin Kritik an der militärischen Beschaffungsstrategie der Bundesregierung ausgesetzt. Moritz Schularick, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, argumentierte, dass die Ausrichtung der Verteidigungshaushalte bis 2030 vor allem auf traditionelle Ausrüstung wie Panzer und Fregatten dazu führen könnte, dass hochmoderne Militärtechnologien unterfinanziert bleiben.
Die Modernisierungsdebatte findet vor dem Hintergrund sich verändernder innenpolitischer Dynamiken statt. Die jüngste Umfrage des Deutschlandtrends zeigte, dass die Alternative für Deutschland (AfD) ihren Vorsprung gegenüber dem konservativen Unionsblock aus CDU/CSU ausbaut, während die Bereitschaft der Wähler zu selektiver legislativer Zusammenarbeit zunimmt. Gleichzeitig haben Medienberichte langjährige Compliance-Herausforderungen in der deutschen Rüstungsindustrie untersucht und dabei historische Kontroversen um Waffenexportkanäle und behördliche Aufsicht hervorgehoben.
Quellen: Der Spiegel, Die Zeit, DW, FAZ, Tagesschau


