
Deutsche Sicherheitsbehörden verstärken Ermittlungen zu mutmaßlicher russischer Hybridkriegsführung
Deutsche Sicherheitsbehörden weiten Ermittlungen zu Sabotage und Drohnenüberflügen aus, die mit russischer Hybridkriegsführung in Verbindung gebracht werden. Berlin bereitet offenbar offizielle Anschuldigungen gegen Moskau vor.
Deutsche Sicherheitsbehörden weiten ihre Ermittlungen zu mehr als 100 Fällen von Sabotage und unbefugten Drohnenüberflügen aus, die mit mutmaßlicher ausländischer Staatseinmischung in Verbindung gebracht werden. Geheimdienstler entdeckten kürzlich ein verstecktes Waffenlager mit einsatzbereiten Schusswaffen am Stadtrand von Berlin, das nach Ansicht der Behörden von russischen Agenten für mögliche Anschläge angelegt worden war.
Gleichzeitig bereitet sich Berlin offenbar darauf vor, Moskau offiziell für einen vereitelten Sprengstoff-Drohnenangriff auf ukrainische Transportflugzeuge am Flughafen Leipzig im August verantwortlich zu machen. Der Anschlag scheiterte nur, weil der Zünder versagte. Sicherheitsbeamte warnen, dass diese vielschichtigen Hybridoperationen darauf abzielen, demokratische Institutionen zu destabilisieren und gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen.
Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau


