
Deutsche Ermittler verbinden vereitelten Drohnenangriff in Leipzig mit russischem Geheimdienst
Deutsche Ermittler verbinden einen vereitelten Drohnenangriff am Flughafen Leipzig/Halle mit dem russischen Militärgeheimdienst GRU.
Deutsche Ermittlungsbehörden haben einen gescheiterten Drohnenangriff vom August am Flughafen Leipzig/Halle direkt mit dem russischen Militärgeheimdienst GRU in Verbindung gebracht. Vertrauliche Ermittlungsunterlagen identifizieren einen russischen Operateur als den Hauptlogistiker hinter dem Plan, der auf ukrainische Frachtflugzeuge mit hochexplosiven Sprengsätzen abzielte.
Der Vorfall ist Teil eines breiteren Musters hybrider Aktivitäten in ganz Deutschland. Bundes- und Landesbehörden untersuchen derzeit über 100 Fälle von unbefugten Drohnenflügen, physischer Sabotage und Desinformationskampagnen, bei denen eine Beteiligung ausländischer Staaten vermutet wird. Inlandsgeheimdienstbeamte vermuten zudem, dass ausländische Operateure versteckte Waffenlager auf deutschem Territorium im Voraus positioniert haben könnten, um künftige Angriffe zu erleichtern. Die Sicherheitsdienste betrachten diese koordinierten Bemühungen als eine gezielte Kampagne zur Destabilisierung demokratischer Infrastrukturen und des öffentlichen Vertrauens.
Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau



