
Deutsche Behörden prüfen über 100 Fälle mutmaßlicher russischer Einflussnahme
Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen über 100 Fälle mutmaßlicher russischer Sabotage und Spionage, darunter Drohnenvorfälle und Waffenlager.
Die deutschen Sicherheitsbehörden untersuchen über 100 Fälle mutmaßlicher ausländischer Sabotage und Spionage, wobei sich die Aufmerksamkeit auf russische Geheimdienstoperationen richtet. Jüngste Ermittlungen betreffen einen vereitelten Sprengstoff-Drohnenvorfall, der auf ukrainische Frachtflugzeuge am Flughafen Leipzig abzielte, sowie die Entdeckung eines versteckten Waffenlagers mit funktionsfähigen Schusswaffen in der Nähe von Berlin. Bundesbehörden gehen davon aus, dass Moskau hybride Taktiken einsetzt, darunter verdeckte Drohnenaktivitäten, Deepfakes und Waffenlager, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu untergraben und kritische Infrastruktur zu stören. Berichten zufolge beabsichtigt die Bundesregierung, diese Operationen Russland in Kürze offiziell zuzuschreiben und gleichzeitig koordinierte diplomatische und sicherheitspolitische Gegenmaßnahmen anzukündigen. Regionale Polizeikräfte verfolgen weiterhin potenzielle hybride Bedrohungen in allen Bundesländern.
Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau


