
Deutsche Behörden ermitteln wegen mutmaßlicher russischer Hybridoperationen und geheimen Waffenlagers
Deutsche Sicherheitsbehörden ermitteln in über 100 Fällen mutmaßlicher ausländischer Koordinierung, darunter ein geheimes Waffenlager bei Berlin und eine Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig.
Deutsche Sicherheitsbehörden ermitteln in über 100 Fällen, bei denen der Verdacht auf eine Koordinierung durch ausländische Staaten besteht, vor dem Hintergrund erhöhter Besorgnis über russische Hybridoperationen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Entdeckung eines geheimen Waffenlagers in einem Waldstück nahe Berlin, in dem zwei geladene Schusswaffen gefunden wurden. Geheimdienstler vermuten, dass diese von ausländischen Agenten für mögliche physische Angriffe vorbereitet wurden.
Die Ermittlungen fallen zusammen mit laufenden Untersuchungen zu einer mit Sprengstoff beladenen Drohne, die kürzlich in der Nähe von Transportflugzeugen am Flughafen Leipzig entdeckt wurde. Regionale Polizeierhebungen zeigen, dass bei einem breiten Spektrum störender Aktivitäten ein ausländischer Bezug vermutet wird, darunter unbefugte Drohnenflüge über militärische Einrichtungen, Manipulationen an der Bahninfrastruktur und digitale Desinformationskampagnen.
Beamte warnen, dass diese Aktionen Teil einer umfassenderen Strategie sind, die darauf abzielt, die Resilienz kritischer Infrastruktur zu testen, demokratische Institutionen zu stören und gesellschaftliche Zwietracht im ganzen Land zu schüren.
Quellen: Correctiv, Der Standard, Die Zeit, FAZ, Tagesschau



