
China verhängt Exportkontrollen gegen EU-Firmen nach Brüsseler Sanktionen gegen Russland
China verhängt Exportkontrollen gegen 14 EU-Firmen als Vergeltung für Brüsseler Sanktionen gegen Russland. Zudem US-Angriffe auf Iran, Huthi-Angriffe und Drohnenvorfall in Rumänien.
China hat Exportkontrollen gegen 14 Unternehmen der Europäischen Union als Vergeltung für die kürzlich verhängten EU-Sanktionen gegen Russland verhängt. Unter den neuen Beschränkungen, die von Pekings Handelsministerium angekündigt wurden, ist es inländischen Exporteuren verboten, Güter mit doppeltem Verwendungszweck an die betroffenen europäischen Firmen zu verkaufen.
Die Vergeltungsmaßnahme im Handelsbereich erfolgt vor dem Hintergrund sich verschärfender geopolitischer Konflikte in mehreren Regionen. Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten führten eine dreizehnte Nacht in Folge Angriffe auf iranische Militärkommandozentralen und Marineeinheiten durch, wobei US-Präsident Donald Trump frühe Waffenstillstandsgespräche ablehnte. Gleichzeitig starteten die Huthi-Rebellen neue Angriffe auf See in der Nähe der Bab-el-Mandeb-Straße, was zu weiteren Störungen der Handelsschifffahrtsrouten zwischen Europa und Asien führt. In Osteuropa haben rumänische Luftabwehrkräfte kürzlich eine unbemannte Drohne abgefangen und zerstört, die in den NATO-Luftraum eingedrungen war.
Quellen: HRT Vijesti, Index, Klix, Vijesti



