
Berlin führt Drohnenangriff bei Leipzig auf Russland zurück – wachsende hybride Bedrohungen in Europa
Deutsche und dänische Sicherheitsbehörden warnen vor russischer hybrider Kriegsführung. Berlin führt Drohnenangriff bei Leipzig auf Russland zurück.
Deutsche und dänische Sicherheitsbehörden haben ihre öffentlichen Warnungen vor staatlich geförderter hybrider Kriegsführung verschärft und bringen mehrere jüngste Vorfälle direkt mit Russland in Verbindung. Deutsche Behörden untersuchen derzeit über 100 Fälle mutmaßlicher ausländischer Einflussnahme, die von Drohnenüberflügen bis zur Störung kritischer Infrastruktur reichen. Berichten zufolge beabsichtigt Berlin, einen Vorfall mit einer explosiven Drohne im August, der ukrainische Transportflugzeuge am Flughafen Leipzig zum Ziel hatte, offiziell Moskau zuzuschreiben.
Darüber hinaus vermuten die Inlandsgeheimdienste, dass ausländische Agenten versteckte Waffenlager in ganz Deutschland angelegt haben, um mögliche Anschläge zu verüben. Parallel dazu warnte Dänemarks Inlandsgeheimdienst PET, dass Moskau aktiv Sabotageoperationen auf dänischem Boden plant und lokale Verbündete anwirbt. Europäische Beamte betonen, dass diese hybriden Operationen darauf abzielen, westliche demokratische Institutionen zu destabilisieren.
Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau.



