
Analyse beleuchtet sowjetische Drohungen gegen den früheren finnischen Ministerpräsidenten Keijo Liinamaa
Eine Analyse von Alpo Rusi in der Iltalehti beschreibt sowjetische Drohungen gegen den früheren finnischen Ministerpräsidenten Keijo Liinamaa kurz vor dessen Tod 1980.
Der frühere finnische Ministerpräsident Keijo Liinamaa sah sich kurz vor seinem Tod Ende 1980 massiven Drohungen im Zusammenhang mit sowjetischen Geheimdienstoperationen ausgesetzt, so eine in der Iltalehti veröffentlichte Analyse des Politikwissenschaftlers Alpo Rusi.
Liinamaa, der 1975 als Ministerpräsident amtierte und während kritischer Arbeitskonflikte als staatlicher Vermittler tätig war, soll einen Diplomaten darüber informiert haben, dass er Drohungen im Zusammenhang mit seinen Vermittlungsbemühungen erhalten habe. Rusis Untersuchung legt dar, wie sowjetische Agenten in den letzten Jahren der Amtszeit von Präsident Urho Kekkonen versuchten, die finnische Innenpolitik zu manipulieren. Moskau habe darauf abgezielt, die Instabilität auf dem Arbeitsmarkt und politische Spaltungen auszunutzen, um den Einfluss auf die finnische Regierungsführung zu wahren und die Nachfolge im Präsidentenamt zu gestalten.
Quellen: Iltalehti


