Zehntausende protestieren gegen Massentourismus und Wohnkosten auf Mallorca

Zehntausende protestieren gegen Massentourismus und Wohnkosten auf Mallorca
Foto: FAZ

Zehntausende protestieren auf Mallorca gegen Massentourismus und steigende Wohnkosten. Acht Verletzte bei Zusammenstößen mit der Polizei.

Zehntausende Anwohner gingen während der Hochsaison der Sommerferien in Palma de Mallorca auf die Straße, um gegen Massentourismus und steigende Wohnkosten zu protestieren. Die Demonstranten marschierten von der Plaza de España zur Kathedrale und forderten strenge Obergrenzen für Besucherzahlen, Maßnahmen gegen die akute Wohnungsnot und Lösungen für die zunehmende Verkehrsüberlastung.

Während die Hauptkundgebung weitgehend ohne Zwischenfälle verlief, eskalierte die Situation in der Nähe der Antoni-Maura-Straße, was zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten führte. Die Rettungsdienste meldeten acht Verletzte, darunter zwei Personen, die mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurden, einer davon ein Fotograf.

Wie Medien es bewerteten

    • El Mundo Alarmiert Konzentrierte sich auf Polizeimaßnahmen und Verletzungen nach dem Ende des Protestmarsches in Palma.
    • FAZ Neutral Betonte die Forderungen der Bewohner nach Touristenbeschränkungen, bezahlbarem Wohnraum und einer verbesserten Lebensqualität.
    • El Mundo Vorsichtig Konzentrierte sich stark auf die Polizeimaßnahmen und die daraus resultierenden Verletzungen nach dem Anti-Tourismus-Marsch in Palma.
    • Tagesschau Neutral Betonte die hohe Beteiligung und die langfristige Belastung des Wohnungsmarktes auf der Insel während der Hauptreisezeit.
  • 27. Juli 2026, 15:30 UTC
    • FAZ Alarmiert Betonte, wie eine Rekord-friedliche Demonstration unerwartet in gewaltsame Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten eskalierte.
    • Tagesschau Neutral Konzentrierte sich auf das Ausmaß der Beteiligung und die Kernforderungen bezüglich Besucherobergrenzen und Wohnungsdruck.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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