Von der Leyen fordert stärkere Verteidigung und wirtschaftliche Autonomie in ihrer Rede zur Lage der Union

Von der Leyen fordert stärkere Verteidigung und wirtschaftliche Autonomie in ihrer Rede zur Lage der Union
Foto: Index

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert in ihrer Rede zur Lage der Union eine neue Sicherheitsarchitektur und weniger strategische Abhängigkeiten.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat in Brüssel ihre sechste Rede zur Lage der Union gehalten und die Mitgliedstaaten aufgefordert, eine neue Sicherheitsarchitektur aufzubauen und strategische Abhängigkeiten von globalen Mächten wie China und den Vereinigten Staaten zu verringern. Unter Berufung auf Charles Dickens beschrieb sie Europa als stärker, aber "more vulnerable than ever" angesichts anhaltender globaler Konflikte, steigender Energiekosten und klimatischer Extreme.

Von der Leyen betonte die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und erklärte, der Block müsse sicherstellen, dass es "easy to do business, easy to invest and easy to scale up" sei. In ihrer Rede nannte sie Prioritäten wie den Ausbau der Verteidigungsindustrie, die Reform der Migrationspolitik, das Management kritischer Rohstoffe und die Anpassung an den Klimawandel und erwähnte ausdrücklich die jüngsten Waldbrände in Kroatien. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau nahm als strategischer Partner an der Sitzung teil.

Quellen: HRT Vijesti, Index, Poslovni dnevnik

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