Venezuelas Paraguaná-Raffineriekomplex arbeitet nach Jahrzehnten des Niedergangs weit unter Kapazität

Der Paraguaná-Raffineriekomplex in Venezuela arbeitet weit unter seiner Kapazität. Der Niedergang begann lange vor den jüngsten Erdbeben und ist unabhängig davon.
Das Paraguaná-Raffineriezentrum im Bundesstaat Falcón arbeitet derzeit nur mit einem kleinen Bruchteil seiner Gesamtverarbeitungskapazität von 955.000 Barrel pro Tag. Einst ein zentrales Symbol für den immensen Rohölreichtum und die Exportambitionen des Landes, leidet die riesige Industrieanlage unter langfristigem betrieblichem Verfall und Vernachlässigung.
Berichten zufolge geht der Verfall des Raffineriezentrums deutlich auf die Zeit vor den starken Erdbeben zurück, die Venezuela kürzlich erschütterten. Dies bestätigt, dass die verringerte Produktion der Anlage in keinerlei Zusammenhang mit den seismischen Ereignissen steht. Langfristiger struktureller Niedergang, chronische Unterinvestitionen und Wartungsprobleme schränken den Betrieb des Komplexes weiterhin massiv ein und lassen eine langfristige Erholung ungewiss erscheinen.
Quellen: Vijesti.