USA und Israel setzen Iran-Angriffe aus, während regionale Gespräche wieder aufgenommen werden

USA und Israel setzen Iran-Angriffe aus, während regionale Gespräche wieder aufgenommen werden
Foto: Der Standard

US-Präsident Donald Trump hat eine vorübergehende Aussetzung der Angriffe auf den Iran angekündigt. Die diplomatischen Gespräche sollen wieder aufgenommen werden, die Ölpreise fallen.

US-Präsident Donald Trump hat eine vorübergehende Aussetzung der US-amerikanischen und israelischen Militärschläge gegen den Iran angekündigt. Als Grund nannte er Anfragen aus Teheran und von Nahost-Staaten, die versuchen, ein neues Abkommen auszuhandeln. In einer Stellungnahme von Camp David und über soziale Medien erklärte Trump, der Iran sei "almost defeated", warnte jedoch, dass die Militäroperationen wieder aufgenommen werden könnten, falls nicht schnell eine Einigung erzielt werde. Er fügte hinzu, dass Washington über umfangreiche militärische Reserven verfüge.

Die diplomatischen Entwicklungen folgen auf jüngste Gefechte, bei denen US-Streitkräfte mehrere iranische ballistische Raketen abfingen, die auf amerikanische Soldaten in der Region gerichtet waren. Als Reaktion auf die Bedingungen Washingtons erklärte der amtierende iranische Verteidigungsminister Madschid ibn al-Resa, dass Teheran alle US-Drohungen als glaubwürdig betrachte und sich in voller Gefechtsbereitschaft befinde. Nach Anzeichen möglicher diplomatischer Fortschritte fielen die Rohölpreise in Asien um über fünf Prozent.

Wie Medien es bewerteten

    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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