USA starten Vergeltungsschläge gegen Ziele im Iran nach Raketenangriff

Nexus Europa Redaktion
USA starten Vergeltungsschläge gegen Ziele im Iran nach Raketenangriff
Foto: Corriere della Sera

Die USA führen Vergeltungsschläge gegen Ziele im Iran durch, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ballistische Raketen auf US-Stellungen in Jordanien abgefeuert hatten.

Die Vereinigten Staaten haben über Nacht neue Luftangriffe gegen Ziele im Iran durchgeführt, was eine Wiederaufnahme direkter militärischer Aktionen darstellt. Das US-Zentralkommando beschrieb die Operationen als eine „powerful response“ auf einen versuchten Überraschungsangriff der Iranischen Revolutionsgarde, die mehrere ballistische Raketen auf US-Stellungen in Jordanien abgefeuert hatte.

US- und jordanische Streitkräfte fingen alle eingehenden Geschosse ab, wobei Beamte in Amman bestätigten, dass fünf Raketen zerstört wurden. Lokale iranische Medien berichteten anschließend über Explosionen im Süden des Landes.

US-Präsident Donald Trump versprach schwere Vergeltung und erklärte, dass „we will hit Iran hard“, während er die amerikanischen Militärbestände hervorhob. Trotz der Eskalation fielen die asiatischen Rohölpreise um über fünf Prozent in der Hoffnung auf letztendliche diplomatische Verhandlungen.

Quellen: Corriere della Sera, El Mundo, La Stampa, NOS, ORF

Wie Medien es bewerteten

    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen