USA nimmt Luftangriffe auf Iran nach abgefangenem Raketenangriff wieder auf

Nexus Europa Redaktion
USA nimmt Luftangriffe auf Iran nach abgefangenem Raketenangriff wieder auf
Foto: Corriere della Sera

USA startet Luftangriffe auf Iran nach abgefangenem Raketenangriff; Teheran warnt Bulgarien und Zypern.

Die Vereinigten Staaten haben über Nacht Luftangriffe auf Ziele im Iran gestartet. Damit wird die direkte militärische Aktion nach einer mehrtägigen Pause wieder aufgenommen, die diplomatischen Gesprächen Raum geben sollte. Das US-Zentralkommando beschrieb die Operation als "powerful response" auf einen fehlgeschlagenen iranischen Überraschungsangriff mit ballistischen Raketen, die auf US-Militärstellungen in Jordanien gerichtet waren. US-amerikanische und jordanische Streitkräfte fingen alle eingehenden Geschosse erfolgreich ab.

Nach den Vergeltungsschlägen meldeten lokale iranische Medien Explosionen im Süden des Landes. Unterdessen richtete Teheran Warnungen an Bulgarien und Zypern, keine US-Militärflugzeuge zu beherbergen, insbesondere die zur Verlegung vorgesehenen KC-46-Tankflugzeuge. Trotz der militärischen Eskalation fielen die Rohölpreise im asiatischen Handel angesichts anhaltender Hoffnungen auf diplomatische Verhandlungen.

Wie Medien es bewerteten

    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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