USA greifen Ziele im Iran an, nachdem Raketenangriffe abgefangen wurden

Nexus Europa Redaktion
USA greifen Ziele im Iran an, nachdem Raketenangriffe abgefangen wurden
Foto: Corriere della Sera

Die USA haben neue Luftangriffe gegen Ziele im Iran durchgeführt, nachdem iranische Raketen auf einen US-Stützpunkt in Jordanien abgefeuert worden waren.

Das US-Militär hat neue nächtliche Angriffe gegen Ziele im Iran gestartet und die Operation als kraftvolle Antwort auf iranische ballistische Raketenangriffe auf amerikanische Stellungen in der Region beschrieben.

Die Vergeltungsangriffe folgten auf einen überraschenden iranischen Angriff am Dienstag, bei dem US- und jordanische Streitkräfte mehrere iranische Raketen abfingen, die auf einen US-Stützpunkt in Jordanien abgefeuert worden waren. US-Präsident Donald Trump versprach schwere Vergeltung und machte damit jüngste Signale einer möglichen diplomatischen Pause zunichte.

Unterdessen wurden neue amerikanische Sanktionen gegen Teheran verhängt, und auf zwei Öltankern im ägyptischen Hafen Damietta brachen nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff Brände aus. Trotz der erneuten militärischen Auseinandersetzungen fielen die Rohölpreise im asiatischen Handel um über fünf Prozent, da weiterhin mit möglichen Verhandlungen gerechnet wird.

Quellen: Corriere della Sera, El Mundo, FAZ, La Stampa, NOS

Wie Medien es bewerteten

    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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