USA greifen iranisches Territorium an, während Gespräche über die Straße von Hormus andauern

USA greifen iranisches Territorium an, während Gespräche über die Straße von Hormus andauern
Foto: Le Monde

Die USA haben erstmals seit einem Monat iranisches Territorium angegriffen und zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak in der Straße von Hormus getroffen. Iranische Medien melden sechs getötete Marineangehörige.

Die Vereinigten Staaten haben ihre ersten militärischen Angriffe auf iranisches Territorium seit einem Monat durchgeführt und dabei zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak in der Straße von Hormus ins Visier genommen. Iranische Medien berichteten, dass bei der Operation sechs Marineangehörige getötet wurden.

Trotz der erneuten militärischen Aktion laufen die von Katar vermittelten diplomatischen Bemühungen weiter. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi übermittelte dem US-Gesandten Steve Witkoff die Bedingungen Teherans für eine Wiedereröffnung der Meerenge und forderte ein Ende der US-Seeblockade, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und eine Einstellung der Feindseligkeiten. Die Verhandlungen geraten jedoch erneut unter Druck, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, Washington werde von Teheran finanzielle Entschädigung für historische Opfer verlangen.

Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération, RTBF Info.

Wie Medien es bewerteten

    • Libération Skeptisch Betonte, dass Donald Trumps Forderung nach finanzieller Entschädigung eine rasche Einigung zwischen Washington und Teheran höchst unwahrscheinlich macht.
    • Le Monde Vorsichtig Hob die katarischen Vermittlungsbemühungen hervor, die auf einen möglichen baldigen Durchbruch zwischen den beiden Ländern hindeuten.
    • Le Monde Vorsichtig Berichtete Aussagen des katarischen Vermittlers, die nahelegen, dass eine diplomatische Einigung zwischen Washington und Teheran innerhalb weniger Tage erzielt werden könnte.
    • Libération Skeptisch Stellte Donald Trumps Forderung nach finanzieller Entschädigung als Hindernis dar, das ein schnelles Friedensabkommen unwahrscheinlich macht.
    • Libération Skeptisch Stellt die US-Forderung nach finanzieller Entschädigung durch den Iran als großes Hindernis dar, das eine schnelle Einigung zunehmend unwahrscheinlich macht.
    • Libération Skeptisch Hob Trumps Entschädigungsforderungen als Faktor hervor, der eine rasche diplomatische Einigung zunehmend unwahrscheinlich macht.
    • Le Monde Vorsichtig Konzentrierte sich auf die Vermittlungsbemühungen Katars und berichtete über mögliche Fortschritte in Richtung einer bilateralen Vereinbarung.
    • Le Monde Vorsichtig Hob die katarischen Vermittlungsbemühungen hervor und äußerte die Zuversicht, dass eine Einigung zwischen Washington und Teheran kurzfristig erzielt werden könnte.
    • Libération Skeptisch Betonte Donald Trumps Forderung nach finanzieller Entschädigung und bewertete diese als zunehmend hinderlich für eine schnelle diplomatische Lösung.
    • Libération Skeptisch Stellt Trumps Entschädigungsforderung so dar, dass ein rasches diplomatisches Abkommen zwischen Washington und Teheran höchst unwahrscheinlich wird.
    • Le Monde Vorsichtig Betont den Optimismus der Vermittler seitens katarischer Beamter hinsichtlich der laufenden Gespräche über ein mögliches US-iranisches Abkommen.
    • Le Monde Vorsichtig Hob optimistische Äußerungen aus Katar hervor, die einen möglichen Durchbruch in den US-iranischen Verhandlungen in Kürze nahelegen.
    • Libération Skeptisch Stellte Trumps Entschädigungsforderung als Faktor dar, der eine rasche bilaterale Einigung zunehmend unwahrscheinlich macht.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen