USA führen Angriffe in der Straße von Hormus durch, während diplomatische Gespräche weiterlaufen

USA führen Angriffe in der Straße von Hormus durch, während diplomatische Gespräche weiterlaufen
Foto: Le Monde

Die USA greifen die Insel Larak in der Straße von Hormus an und treffen zwei iranische Raketenwerfer, während diplomatische Gespräche zwischen Washington und Teheran weiterlaufen.

Die Vereinigten Staaten haben militärische Angriffe auf die Insel Larak in der Straße von Hormus durchgeführt und dabei zwei iranische Raketenwerfer ins Visier genommen. Es handelt sich um die erste direkte Aktion Washingtons auf iranischem Boden seit einem Monat. Das iranische Staatsfernsehen bestätigte, dass sechs Marineangehörige bei den Bombardierungen ums Leben kamen.

Trotz der militärischen Aktion gehen die diplomatischen Gespräche weiter. Katarische Unterhändler äußerten sich optimistisch hinsichtlich eines möglichen Abkommens zwischen Washington und Teheran. Gleichzeitig kündigten iranische Beamte eine vorläufige Transitvereinbarung mit Oman an, um eine neue Seeroute durch die Meerenge einzurichten, sofern externe Mächte nicht eingreifen.

Die diplomatischen Aussichten stoßen jedoch auf Hindernisse, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, finanzielle Entschädigungen von Teheran für frühere Verluste fordern zu wollen, was mögliche Kompromisse erschwert.

Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération, RTBF Info.

Wie Medien es bewerteten

  • 17. Sept. 2026, 12:00 UTC
    • Le Monde Vorsichtig Hob die diplomatischen Bemühungen Katars als gangbaren Weg zu einem schnellen Abkommen zwischen den USA und dem Iran hervor.
    • Libération Skeptisch Stellte ein schnelles Abkommen nach den US-Forderungen nach finanzieller Entschädigung durch den Iran als unwahrscheinlich dar.
    • Le Monde Vorsichtig Hebt Aussagen katarischer Vermittler hervor, wonach ein Durchbruch zwischen Washington und Teheran unmittelbar bevorstehen könnte.
    • Libération Skeptisch Betont, dass Trumps Forderung nach finanzieller Entschädigung durch Iran eine schnelle diplomatische Lösung unwahrscheinlich macht.
    • Libération Skeptisch Betonte, dass Donald Trumps Forderung nach finanzieller Entschädigung eine rasche diplomatische Einigung zwischen Washington und Teheran höchst unwahrscheinlich mache.
    • Le Monde Vorsichtig Hob Erklärungen der katarischen Vermittlung hervor, denen zufolge die Gespräche aktiv waren und ein möglicher Durchbruch weiterhin möglich blieb.
    • Libération Skeptisch Rahmte Trumps Forderung nach iranischer Entschädigung als großes Hindernis ein, das eine schnelle diplomatische Einigung höchst unwahrscheinlich mache.
    • Le Monde Vorsichtig Hob die laufenden katarischen Vermittlungsbemühungen und mögliche Fortschritte in Richtung einer US-iranischen Vereinbarung hervor.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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