US-Präsident behauptet Gespräche mit Iran laufen, während Cyberangriffe auf Wasserinfrastruktur zielen

US-Präsident behauptet Gespräche mit Iran laufen, während Cyberangriffe auf Wasserinfrastruktur zielen
Foto: ORF

US-Präsident Trump behauptet freundschaftliche Gespräche mit dem Iran, während Cyberangriffe auf Wasserinfrastruktur gemeldet werden. Umfragen zeigen sinkende Zustimmungswerte.

US-Präsident Donald Trump behauptete, Washington führe "sehr freundschaftliche" Verhandlungen mit dem Iran und bezeichnete die Gespräche als letzte Gelegenheit für Teheran, eine Einigung zu erzielen. Iranische Beamte hatten zuvor bestritten, dass Gespräche im Gange oder geplant seien.

Die Aussagen fallen mit Berichten über Cyberangriffe auf die kommunale Wasserinfrastruktur der USA zusammen. Nach Störungen in Minnesota bestätigten Behörden in Michigan ähnliche Cyberaktivitäten in lokalen Gemeinden, obwohl Beamte erklärten, alle Systeme seien sicher und die Probleme behoben. US-Behörden vermuten eine iranische Beteiligung an den Vorfällen, wobei Berichte darauf hindeuten, dass das Ausmaß der Eindringlinge größer sein könnte als zunächst zugegeben.

In der Zwischenzeit zeigt eine aktuelle Umfrage von The Economist und YouGov einen Rückgang der Zustimmungswerte für Präsident Trump vor den anstehenden Zwischenwahlen im November.

Quellen: Der Standard, Die Zeit, FAZ, ORF, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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